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Abgeschlossene Forschungsverbünde

SFB 482 "Ereignis Weimar - Jena. Kultur um 1800"
www2.uni-jena.de/ereignis
In Zusammenarbeit von geistes-, kultur- und natutwissenschaftlichen Disziplinen untersucht der SFB die ereignishafte Kommunikationsverdichtung in der Doppelstadt Weimar-Jena um 1800. Ziel der Forschungen ist die Bestimmung der Gesamtkonstellation einer Überlagerung von Aufklärung, Klassik, Idealismus und Romantik.

SFB 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch"
www.sfb580.uni-jena.de/typo3
Der SFB 580 untersucht gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch in Ostdeutschland und anderen, ehemaligen sozialistischen Gesellschaften. Dieser Forschungsverbund mit Sitz in Jena und Halle geht bei der Erklärung des Wandels in den nachsozialistischen Gesellschaften neue Wege. Die Forscher beschreiben den Verlauf nicht als "nachholende Modernisierung", sondern als Entwicklung eigener Lösungen für die Herausforderungen des Vereinigungsprozesses und des weltweiten Wandels. Die bisherige Arbeit des SFB hat gezeigt, dass seine Forschung nicht nur theoretische Bedeutung hat, sondern auch praktisch zur Lösung sozialer und politischer Probleme beitragen kann.

Graduiertenkolleg "Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa"
www2.uni-jena.de/philosophie/histinst/osteuropa/graduiertenkolleg
Im Mittelpunkt des Graduiertenkollegs steht die Frage nach dem Spannungsverhältnis verschiedener kultureller Orientierungen in den Gesellschaften Südosteuropas und ihrer Umsetzung in gesellschaftliche Ordnungsstrukturen. Dieses Spannunsverhältnis zwischen der Orientierung auf den Westen und der Auseinandersetzung mit dem spezifisch Eigenen bestimmt seit dem Zerfall des Osmanischen Reiches in nationalstaatliche Strukturen die intellektuellen Diskurse wie die gesellschaftlichen, kulturellen, religiösen und politischen Entwicklungen in den südosteuropäischen Ländern, ebenso wie unser heutiges Verständnis von Südosteuropa. Der geographische Schwerpunkt des Graduiertenkollegs umfasst mit Bulgarien, Serbien, Makedonien, Bosnien, Albanien, Griechenland und Zypern sowie Rumänien diejenigen Kernländer Südosteuropas, die vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert ihre wesentlichen kulturellen Prägungen von Byzanz und dem Osmanischen Reich erfahren haben und in denen diese Prägungen als spezifisches Merkmal in der Auseinandersetzung mit dem westlichen Europa benannt werden. Das Osmanische Reich bis 1908 und die moderne Türkei, die Republik Moldova sowie die überwiegend lateinisch geprägten Gesellschaften Ungarns, Kroatiens und Sloweniens werden je nach Fragestellung in die Betrachtung mit einbezogen. Aus der inhaltlichen Nähe zu den jüngeren Debatten um Ursprünge, Perspektiven und Grenzen einer europäischen Orientierung der Türkei gewinnt die Problemstellung des Graduiertenkollges zusätzlich politischen Reiz.

Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung
http://www.dsla.uni-jena.de/
Die Arbeiten in der Doktorandenschule "Laboratorium Aufklärung" sollen an ausgewählten Beispielen die Grundlagen der beiden Transformationsphasen erforschen, welche die klassische Moderne einschließen:
- zum einen dort, wo sie vorrangig gelegt wurden - im "langen" 18. Jahrhundert (etwa 1690 bis 1830),
- zum anderen mit Blick auf die zweite Transformationsphase des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.
Dissertationsprojekte aus den Geistes-, Sozial-, Rechts- und Kulturwissenschaften sowie der Ev. Theologie sollen sich mit Forschungsthemen beschäftigen, die ihren Schwerpunkt im "langen" 18. Jahrhundert oder der Gegenwart haben oder einen problemorientierten Vergleich beider Phasen vornehmen.

Forscherverbund Kognitionsforschung: "Die Rolle des fronto-cingulären Systems bei Fehlerverarbeitung und Konfliktlösung: Implikationen für Schizophrenie und Zwangsstörung"
http://www.izkf.uniklinikum-jena.de/home.html
Gefördert aus Mitteln des BMBF.
In diesem Projekt unter Federführung von Prof. Dr. Wolfgang H. R. Miltner (Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie) soll unter Beteiligung der Kliniken für Psychiatrie, Neurologie und Radiologie die Bedeutung des fronto-cingulären Systems für die kognitive Kontrolle und Entscheidungen bei Patienten mit Schizophrenie, Zwangserkrankung und gesunden Kontrollen untersucht werden. Eingesetzt werden strukturelle und funktionelle Magnetresonanztomogrephie (MRT, fMRT), Diffusionstensorbildgebung (DTI) und Elektroencephalographie (EEG).

Bernstein-Gruppe für "Computational Neuroscience" mit dem Thema "Model-based, spatiotemporal system analysis of the brain's neuromatrix of pain"
http://www.bernstein.uni-jena.de/index.htm
Gefördert aus Mitteln des BMBF. Leitung: Prorektor Prof. H. Witte, unter Mitwirkung des LST für Biologische und Klinische Psychologie
Bewertung des zielgerichteten Informationstransfers zwischen interagierenden Gehirnarealen, einem der größten methodologischen Probleme der "Computational Neuroscience". Dabei steht der kombinierte Einstz von fMRT und EEG, der die Nachteile geringer zeitlicher (fMRT) und geringer räumlicher (EEG) Auflösung kompensiert, im Vordergrund.

"Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung" der Medizinischen Fakultät
http://www.izkf.uniklinikum-jena.de/Verbundprojekte.html
Gefördert aus Mitteln des BMBF, Teilprojekte von Prof. Dr. Wolfgang H. R. Miltner (Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie)