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Forschungsverbünde

Übersicht über Forschungsverbünde, bei denen Bezüge zu Forschungsprojekten der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften bestehen.

Stand: 31.12.2015

show Content Aktuelle Forschungsverbünde

DFG-Kollegforschergruppe [FOR 1642] „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“; am Institut für Soziologie (seit Okt. 2015 in der 2. Förderphase) (Prof. Dörre, Prof. Rosa, Prof. Reitz, Prof. Groß, Prof. Scholz)
http://www.kolleg-postwachstum.de/
Die KollegforscherInnengruppe wurde im Oktober 2011 mit Fördergeldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft für vorerst vier Jahre am Institut für Soziologie der Universität Jena eingerichtet. Sie wird von den drei Antragstellern Klaus Dörre, Stephan Lessenich und Hartmut Rosa geleitet und beschäftigt zurzeit vier wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie MitarbeiterInnen in der Geschäftsstelle und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Arbeit des Kollegs setzt an der Erkenntnis an, dass moderne kapitalistische Gesellschaften ihre Stabilität nur dynamisch erhalten können. Gegenstand der Kollegforschung sind daher strukturelle Dynamisierungsimperative der kapitalistischen Moderne: die Steigerungslogik fortwährender Landnahmen, Beschleunigungen und Aktivierungen, die in ihrem Zusammenwirken weltweit historisch neuartige ökonomische, ökologische und soziale Krisen hervorbringen.
Landnahme beleuchtet dabei als sozio-ökonomische Dimension die beständige kapitalistische Produktion und Inwertsetzung nicht-kapitalistischer Sektoren. Beschleunigung beschreibt die sozio-kulturelle Dimension und betrachtet den stetigen Wandel gesellschaftlicher Zeitstrukturen im Sinne der Expansion, Verdichtung und Optimierung individueller und kollektiver Optionshaushalte. Aktivierung erforscht die sozio-politische Dimension und untersucht dabei die permanente politische Produktion und Regulierung kapitalisierbarer Subjekte und Lebensführungsmuster.
Ziele der Forschungen sind zum einen die Entwicklung einer empirischen Theorie der Wachstumszwänge moderner Gesellschaften und zum anderen die kontrafaktische Analyse einer postwachstumsgesellschaftlichen Konstellation.
Dabei zielt das Kolleg auf die Entwicklung von wissenschaftlichen Arbeitsweisen und auf eine Praxis kritischen Dialogs, durch die der übliche Rahmen hochgradig individualisierter oder aber projektförmig beschränkter Forschung überschritten werden kann. Fellows aus dem In- und Ausland suchen gemeinsam mit der Jenaer Kollegsgruppe nach einem Verständnis gegenwärtiger Transformationsprozesse, um soziologische Expertise in jene gesellschaftliche Frage einzubringen, die nicht nur die europäische Öffentlichkeit in den nächsten Jahren bewegen wird: Lassen sich moderne Gesellschaften auch anders stabilisieren als über wirtschaftliches Wachstum?

DFG-Forschergruppe [FOR 1097] „Wahrnehmung von Personen – Person Perception“ (Prof. Schweinberger, Prof. Kessler, Prof. Kovács, Prof. Miltner, Prof. Neyer, Prof. Rothermund)
http://www.personperception.uni-jena.de/
The efficient analysis and representation of person-related information is one of the most important challenges for human social perception. Faces, for instance, inform us about a large variety of socially relevant information including a person´s identity, emotions, gender, age, ethnic background or focus of attention. Cognitive models of face perception acknowledge a degree of functional independence between these different aspects of perception, each of which may be mediated by different types of “diagnostic” information in the stimulus. Cognitive neuroscience is beginning to reveal the neural mechanisms that underlie face perception, but there has been little work on integrating those data with models from cognitive and social psychology. The present applicants have begun to successfully collaborate on this integrative view. In this Research Unit, we will combine a multilevel methodological approach to promote a unified theory of the psychological and neural bases of person perception. In a closely coordinated research programme, we will investigate i) basic perceptual processes, ii) the processing of social and emotional information about people, and iii) person perception in specific populations.
Examining the transient effects of previous experience with faces has been particularly influential for cognitive models of face perception. While research on priming, and more recently on adaptation, is shaping theories about the neural mechanisms and representations involved in various aspects of face perception, the precise relationship between these two phenomena remains to be determined. A highly relevant open issue is face learning – the question how perceptual and neural mechanisms create stable representations for initially unfamiliar faces. The voice – which carries a wealth of nonverbal social information similar to faces – has received little scientific attention in the past. Current research thus needs to reflect the importance of auditory person perception. Dynamic multimodal information from faces and voices is often combined to shape our perception of identity or social group membership (e.g., gender, ethnicity, region). Faces and voices also can be highly potent emotional stimuli which may be processed even in the absence of attention. Moreover, people differ in physical attractiveness, a powerful variable for sexual partner preference. Person perception and memory for elderly people may become more prevalent in the future as a result of demographic changes. Finally, dramatic impairments in person perception can occur in specific conditions such as congenital prosopagnosia, an inability to identify faces of familiar people.

Die Graduiertenschule [GRK 1411] „Human Behaviour in Social and Economic Change“ (GSBC); Aufbau gemeinsam mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät als eine Folgeaktivität des mittlerweile beendeten SFB 580 „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch“
http://www.gsbc.uni-jena.de/
The Jena Graduate School Human Behaviour in Social and Economic Change is a recently established university institution located at the Friedrich Schiller University Jena, Germany.
It is a joint initiative of leading scholars of the

  • School of Social and Behavioural Sciences
  • School of Economics and Business Administration
  • Max Planck Institute of Economics.

The major contributing disciplines are

  • Applied Ethics
  • Economics
  • Law
  • Psychology
  • Sociology.

Each of these disciplines aims at different aspects and levels of analysis, ranging from the individual, the social group and organisation to the social and economic system, with an emphasis on the initiation of, and the adaptation to change.
The general objectives of the Graduate School are education to excellence and the stimulation of outstanding research by providing a framework for doctoral programmes in the social sciences with common standards at a top-quality international level. Programmes of each of the participating disciplines are opened, and interdisciplinarity is further strengthened by a new and unique study- and research programme.

Die Graduiertenschule [GRK 1412] „Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungssysteme in Südosteuropa“ (Prof. Biermann, Prof. Leiße)
http://www2.uni-jena.de/philosophie/histinst/osteuropa/graduiertenkolleg/home.html
Welche Zielvorstellungen, Grenzen und Brüche ergeben sich aus der Auseinandersetzung südosteuropäischer Gesellschaften mit dem westlichen Europa? Diese Fragestellung steht im Zentrum des Graduiertenkollegs 1412 »Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa«. Es bündelt einzelne Forschungsvorhaben, die sich mit unterschiedlichen Aspekten dieser Problematik auseinandersetzen. Das international besetzte Kolleg mit Sitz in Jena und Erfurt wird seit 2006 von der DFG und dem Land Thüringen gefördert.
Seit dem Zerfall des Osmanischen Reiches besteht in den südosteuropäischen Ländern ein Spannungsverhältnis zwischen der Orientierung auf den Westen und der Auseinandersetzung mit dem spezifisch Eigenen. Dieses bestimmt die intellektuellen Diskurse ebenso wie die gesellschaftlichen, kulturellen, religiösen und politischen Entwicklungen und nicht zuletzt unser heutiges Verständnis von Südosteuropa.
Der geographische Fokus des Graduiertenkollegs liegt auf denjenigen Ländern, die vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert ihre wesentlichen kulturellen Prägungen durch Byzanz und das Osmanische Reich erfuhren: Bulgarien, Serbien, Makedonien, Bosnien, Albanien, Griechenland und Zypern sowie Rumänien. Die überwiegend lateinisch geprägten Nachbarländer wie Ungarn, Kroatien oder Slowenien wie auch die Türkei werden vor allem im Vergleich bzw. bei transnationalen Fragestellungen berücksichtigt. Im Hinblick auf die EU-Erweiterung oder Minderheitenfragen stehen aber auch diese Länder der Peripherie im Zentrum einiger Untersuchungen.
Durch die Interdisziplinarität des Kollegs wird ein breites Spektrum an fachlichen Zugängen ermöglicht. Hierzu zählen insbesondere Ansätze aus den Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften, der Ethnologie, Soziologie sowie der Geschichts- und Politikwissenschaft.

Das DFG-Graduiertenkolleg [GRK 2041/1] „Modell Romantik“; hauptsächlich getragen von der Philosophischen Fakultät (als Nachfolgeaktivität des „Forschungszentrums Laboratorium Aufklärung“, seit Okt. 2015) (Prof. Reitz, Prof. Rosa)
http://www.modellromantik.uni-jena.de/
Die Bezeichnung ‚romantisch‘ ist wie die Aktualisierung romantischer Ideen und Praktiken bis in die Gegenwart hinein in ganz verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten präsent. Die Romantik, so die Grundthese des Kollegs, wirkt über ihren historischen Ursprung hinaus als Modell für moderne Formen der Weltdeutung, der Selbstreflexion, der ästhetischen Gestaltung und der Lebensvollzüge. Da im geplanten Graduiertenkolleg gegenwärtige Modelltheorien für die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung nutzbar gemacht werden sollen, entsteht ein gemeinsamer methodischer Rahmen für die analytische Arbeit in verschiedenen Disziplinen und an heterogenen Untersuchungsgegenständen. Philologische Dissertationen (in der Germanistik, Romanistik, Anglistik, Amerikanistik) können ebenso wie Promotionen in der Musikwissenschaft, der Theologie, der Wissenschaftsgeschichte, der Geschichtswissenschaft, der Soziologie, der Computerlinguistik und den Digital Humanities die Rezeption und Vorbildwirkung der Romantik in verschiedenen kulturellen und nationalen Kontexten untersuchen und darauf zielen, hinter der Vielfalt der Phänomene stabil bleibende Strukturen zu erschließen. Dem Forschungsprogramm korrespondiert ein Qualifizierungskonzept, das neben der wissenschaftlichen Weiterbildung praktische Ausbildungsanteile vorsieht, die sich ebenfalls mit der Romantik als Modell befassen. Projekte und Praktika sind mit Kooperationspartnern in Dichterhäusern, Museen, in Stiftungen, im Städtemarketing und Kulturjournalismus sowie in Anwendungsfeldern der Digital Humanities geplant. Das Qualifizierungskonzept wird über seine praktischen Anteile Transferperspektiven eröffnen, Forschung und außeruniversitäre Kontexte zusammenführen und Karrieren auch in diesen Bereichen vorbereiten.

Teilprojekte im DFG-Schwerpunktprogramm [SPP 1688] „Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung der polychronen Moderne“ (Prof. Rosa)
http://www.aesthetische-eigenzeiten.de/
Das DFG-Schwerpunktprogramm 1688 »Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne« bezieht sich in seinem leitenden Forschungsinteresse auf das Verhältnis von Zeit und Darstellung. Es geht davon aus, dass Zeit nicht als eine abstrakte chronometrische Ordnung begriffen werden kann, sondern erst als materiell sichtbar gemachte, gemessene, dargestellte, ausgedrückte, erkannte, erlebte und bewertete Zeit Realität gewinnt und stets abhängig von kulturellen Wahrnehmungs- und Bewertungszusammenhängen ist.
An einer großen Vielfalt von Phänomenen und einem weiten Spektrum beteiligter Disziplinen wird dabei in insgesamt 15 Teilprojekten untersucht, wie Zeitlichkeit in ihrer kulturellen und historischen Vieldeutigkeit in der Form ›ästhetischer Eigenzeiten‹ erfahrbar gemacht und reflektiert wird.

Teilprojekte im DFG-Schwerpunktprogramm [SPP 1409] „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ (Prof. Ruhrmann)
http://wissenschaftundoeffentlichkeit.de/
Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Schwerpunktprogramm (SPP) dient der Bündelung von Forschung zu einem bestimmten Themenkomplex sowie der überregionalen Kooperation und interdisziplinären Vernetzung der teilnehmenden WissenschafterInnen. In der Regel wird es für die Dauer von sechs Jahren gefördert. In diesem SPP werden 16 Projekte gefördert die innerhalb des Rahmenthemas „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ kooperieren.
In dem Schwerpunktprogramm wird das Schnittfeld zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit empirisch untersucht. Durch moderne Informationstechnologie ist für die Öffentlichkeit eine große Vielfalt an wissenschaftsbezogenen Informationen verfügbar. Das bedeutet, dass die Grenzen zwischen dem Wissen, das für Laien potenziell verständlich ist, und dem Fachwissen, das nur Spezialisten zugänglich ist, unscharf geworden sind. Insbesondere im Internet ist ein einfacher Zugriff auf Informationen aus vielen Wissenschafts-bereichen möglich. Menschen, die Probleme zu lösen versuchen, erwarten bzw. erhoffen sich Lösungsmöglichkeiten aus der Wissenschaft. Wie aber gehen sie damit um, dass die Wissenschaft oft nur fragile oder konfligierende Evidenz bietet?
Das Forschungsprogramm soll Bedingungen und Prozesse des Grundverständnisses wissenschaftlicher Evidenzgewinnung und Evidenzsicherung der Öffentlichkeit (d.h. von Laien) empirisch untersuchen und Theorien zum Wissenschaftsverständnis von Laien entwickeln. Außerdem soll es begründete Gestaltungsprinzipien für die Vermittlung wissenschaftsbezogener Informationen erarbeiten. Zu diesem Grundverständnis zählt auch, mit den Grenzen des eigenen Verstehens als ‚Laie‘ produktiv umgehen zu lernen.
Die Ergebnisse des SPP schaffen theoretische und empirische Grundlagen, um die bisher vor allem normativ behandelte bildungstheoretische Frage zu beantworten, wie ein modernes Wissenschaftsverständnis beschaffen ist und wie seine Entwicklung unterstützt werden kann, das die lebenslange Teilhabe an der Wissensgesellschaft ermöglicht.

Beziehungs- und Familienpanel pairfam (DFG; Prof. Neyer)
http://www.pairfam.de/
Das Beziehungs- und Familienpanel ist eine Mehrthemenstudie mit speziellem Fokus auf partnerschafts- und familienrelevante Fragestellungen. Die meisten Instrumente kommen entweder jedes Jahr (Kernmodule) oder rotierend aller zwei bis drei Jahre (Vertiefungsmodule) zum Einsatz. Einige Merkmale werden nur einmalig erfasst (Extramodule). Die Befragungsprogramme für Ankerpersonen, Partner, Eltern und Kinder unterscheiden sich in Umfang und Inhalt voneinander, sind jedoch hinsichtlich der thematischen Schwerpunkte weitgehend identisch:

  • Partnerschaft: Entwicklung von Partnerschaften inkl. Kennenlernen, Etablierung und Ausgestaltung der Paarbeziehung, Trennung; Erwartungen an eine Partnerschaft; Qualität und Stabilität von Partnerschaften etc.
  • Elternschaft: Entscheidungsprozesse zu Familiengründung und -erweiterung (Timing, Spacing und Stopping von Geburten im Lebensverlauf); Kinderwunsch und Kinderzahl; Sexualität und Empfängnisverhütung etc.
  • Intergenerationale Beziehungen: Beziehungsqualität und Transmissionsprozesse zwischen Generationen; Transferleistungen materieller und immaterieller Art; familiale Normen und Erwartungen an die Eltern etc.
  • Erziehung und kindliche Entwicklung: Erziehungsziele und Erziehungskompetenz der Eltern, Erziehungsverhalten und Betreuungsumfang, kindliche Entwicklungsprozesse, Eltern-Kind-Beziehungen im Familiensystem etc.
  • Soziale Einbettung: Modellierung kontextueller Einflussfaktoren auf Prozesse der Partnerschafts- und Familienentwicklung über Netzwerkeinbindung und die Berücksichtigung von externen Regionalindikatoren

Trilaterales DFG-Projekt mit Israel und Palästina "Hearts of Flesh – Not Stone: Does Meeting the "Suffering of the Other" Influence Reconciliation in the Middle of Conflict?" (Prof. Knoepffler; PhD O’Malley) Federführend: Prof. Dr. Martin Leiner / Lehrstuhl für Systematische Theologie, Prof. Kessler)
http://www.jcrs.uni-jena.de/Hearts+of+Flesh+_+Not+Stone.html
The Hearts of Flesh Project is an Interdisciplinary Study of Intergroup Reconciliation with a focus on the Israeli-Palestinian Conflict.
No one needs to be convinced about the complexity and entrenchment of the conflict between the Israeli and the Palestinian people. The grim history of the region - of violence, broken promises, injustices, etc., could easily lead to pessimism about possibilities for reconciliation.
In terms of conflict resolution, it would be difficult to find a more intractable conflict or one more plagued by hard-bargaining tactics. Despite the general desire to end the violence and to move in the direction of stable and just political structures, the movement in that direction is impeded by collective emotions of pain, distrust and the desire for revenge. Profound insecurity and resentment permeates the psychologies of individuals in the region on cognitive and emotional levels.
There is much to be gained by viewing these phenomena in terms of groups. Members of a group share a "collective intentionality" about shared values, historical narratives and goals. This social reality is the subject of social psychologists and political scientists, and it is profoundly influenced by religious beliefs.

Transforming European Women's Entrepreneurship: The Education and Training for Success Programmes (EU-MSCA, Prof. Schneider)
http://womenentrepreneurs.info/
The objective of this project is to setup and strengthen international and inter-sector collaboration in the research field of entrepreneurial competence development. The scientific goal is to get a better understanding of the fundamental entrepreneurial competences of early stage women entrepreneurs and to develop an educational and training programme to enhance the ratio of young successful women entrepreneurs across Europe.
The partners of this project are institutions from Austria, Chile, Colombia, Cyprus, Germany and Ireland based in different sectors sharing the vision of a world with fulfilled and competent women entrepreneurs.

Irritationsfreies und emotionssensitives Trainingssystem (IRESTRA) (BMBF; Prof. Schweinberger)
http://www2.uni-jena.de/svw/allgpsy/research/projects.htm

VorteilJena „Gesundheitsregionen“ (BMBF; Prof. Kracke, Prof. Berkemeyer, Prof. Noack, Prof. Kessler)
http://www.vorteiljena.de/
Mit „VorteilJena“ soll eine Gesundheitsregion um Jena herum entstehen. Das Verbundprojekt ist eingebettet in die Fördermaßnahme "Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und läuft unter dem Dach der Hightech-Strategie der Bundesregierung.
Unsere Vision ist es, bis Herbst 2018 und darüber hinaus neue Wege in der Gesundheitsförderung zu gehen, indem wir durch mehr gesellschaftliche Teilhabe und soziale Verantwortung den neuen Volkskrankheiten, wie Depression, Demenz und Übergewicht vorbeugen und die Gesundheit jedes Einzelnen positiv beeinflussen.

Qualitätsoffensive Lehrerbildung (BMBF; Prof. Kracke, Prof. Berkemeyer, Prof. May)
https://www.profjl.uni-jena.de/
Mit dem Projekt „ProfJL – Professionalisierung von Anfang an im Jenaer Modell der Lehrerbildung“ soll im Rahmen der bundesweiten "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" (QL) die Lehramtsausbildung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) reformiert und nachhaltig verbessert werden.
Durch die 2013 von Bund und Ländern beschlossene QL werden vorrangig Projekte gefördert, die eine stärkere Zusammenarbeit von Fachwissenschaften, Fachdidaktiken sowie Bildungs- und Erziehungswissenschaften sicherstellen und die drei Ausbildungszeiten – Lehramtsstudium, Referendariat und Weiterbildung im Beruf – eng miteinander verzahnen. Der Bund stellt dafür bis zum Jahr 2023 insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena verfolgt mit der QL zwei wesentliche Ziele: (1) die nachhaltige Profilierung des Jenaer Modells der Lehrerbildung sowie (2) die Öffnung des Modells für neue bildungspolitische Entwicklungen. Das aus einer datengestützten Stärken-Schwächen-Analyse hervorgegangene Gesamtkonzept umfasst drei Themenfelder, die auf die förderpolitischen Ziele der QL abgestimmt sind: (a) Wissen und Können: Grenzüberschreitende Lernumgebungen (Boundary Crossings), (b) Internationalisierung und (c) Umgang mit Heterogenität/Inklusion. Diese drei Themenfelder werden von insgesamt acht Entwicklungsvorhaben („Teilprojekten“) differenziell bearbeitet. Die Leiter/-innen der Teilprojekte verantworten gemeinsam mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre das Gesamtkonzept sowie dessen Ziel(um)setzung. Die fakultätsübergreifenden, aufeinander abgestimmten Entwicklungsvorhaben werden durch ein Forschungs- und Doktorandenkolleg (Netz 1) wissenschaftlich und durch eine Prozesssteuerung/Implementation (Netz 2) infrastrukturell unterstützt und begleitet.
Übergeordnetes Ziel des Gesamtvorhabens ist die Stärkung einer reflexiven Lehrerbildungskultur von Anfang an. Sie soll Lehramtsnovizen befähigen, aufgrund ihres Wissens und Könnens professionell zu handeln, und eine Haltung fördern, sich im Beruf stetig fort- und weiterzubilden.

Offene Hochschule (BMBF; Prof. Kracke, Prof. Schmitt-Rodermund)
http://www.uni-jena.de/zm65plus.html
Die heutige Generation 65plus ist aufgrund des demografischen Wandels nicht nur zahlenmäßig stärker, sie unterscheidet sich auch in ihren Ressourcen, Potentialen und Bedürfnissen von früheren Generationen. Mit der Verschiebung der Altersstruktur und den Veränderungen in der Lebenssituation dieser Altersgruppe wächst und verändert sich auch die Nachfrage nach Angeboten und Dienstleistungen. Neben Veränderungsbedarfen hinsichtlich der "klassischen" Themen des Alters und Alterns wie der medizinischen und pflegerischen Versorgung rücken zunehmend auch andere Themen wie Lebensgestaltung, Kultur, Bildung, Mobilität, intergenerationales Miteinander oder gesellschaftliche Teilhabe in den Blick. Diese Themen und Bereiche sind jedoch oft noch nicht oder nur bedingt erschlossen und bieten Potential für neue zukunftsweisende Angebote. Vor allem spezialisierte, zielgruppengerechte Angebote werden erforderlich sein, die gut durch selbständige Tätigkeiten oder kleinere (Untereinheiten in) Unternehmen abgedeckt werden können. Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt auf die wissenschaftlich fundierte Konzipierung und langfristige Implementation eines Weiterbildungsstudiengangs an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ab.

ProQualität Lehre (BMBF, Prof. Steyer)
https://www.uni-jena.de/Qualitaetspakt_Lehre_ProQualitaet.html
Ziele:
Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre
Unterstützung des universitären Qualitätsentwicklungskonzepts
Maßnahmen:
verbesserte Personalausstattung im Bereich der Beratung und Betreuung von Studierenden
Qualifizierungsangebote zur Weiterentwicklung der Lehrkompetenzen und Professionalisierung der Lehrtätigkeit
Erweiterung des Evaluationsinstrumentariums und Optimierung der Befragungsauswertung zur Stärkung der Qualitätsinfrastruktur im Bereich Studium und Lehre
Unterstützung des bestehenden Qualitätsentwicklungskonzepts durch auf Fakultätsebene eingesetzte Koordinatoren


Chronic back pain and sensory-motor control (BMBF, Prof. Blickhan, Prof. Weiß)
http://www.biopsy.uni-jena.de/de/forschung/laufende-projekte/schmerz/chronischer-rueckenschmerz.html
Schätzungsweise 85% der deutschen Bevölkerung leiden mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen. Glücklicherweise verschwinden in der Mehrzahl der Fälle die Rückenschmerzen innerhalb der ersten 6 Wochen. Nur eine Minderheit der Betroffenen entwickelt chronische Rückenschmerzen. Es werden viele Gründe diskutiert, weshalb Rückenschmerzen chronifizieren. Ungünstige Arbeitsbedingungen, Stress, genetische Faktoren sowie ein verändertes Zusammenspiel von Körperwahrnehmung und -bewegung können wesentliche Ursachen sein.

Mobilität und Identität (TMBWK; Prof. Beelmann, Prof. Kessler, Prof. Neyer, Prof. Noack, Prof. Rothermund)
http://www.psychologie.uni-jena.de/Arbeitsbereiche/Differentielle+Psychologie_+Pers%C3%B6nlichkeitspsychologie+und+Psychologische+Diagnostik/Forschung+_+Projekte/Mobility.html
Raumzeitliche Mobilität - die ständige oder zeitlich befristete, selbstgewählte oder erzwungene Veränderung des Wohnorts - zählt zu den zentralen Herausforderungen und Chancen für die individuelle Lebensgestaltung im 21. Jahrhundert. Mobilitätserfahrungen können die Identität eines Menschen bereichern, aber auch in Frage stellen. Gleichzeitig kann die Identität eines Menschen ausschlaggebend dafür sein, ob überhaupt Mobilitätsentscheidungen gefällt werden. Bislang wurden die (psychologischen) Bedingungen und Implikationen raumzeitlicher Mobilität für Individuen und Gesellschaft jedoch kaum erforscht. Mit dem Projekt soll die Grundlage für ein Forschungsprogramm gelegt werden, in dem erstmals Mobilität systematisch aus entwicklungs-, persönlichkeits- und sozialpsychologischer Perspektive untersucht wird. Das Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) gefördert; beteiligt sind Lehrstühle der Jenaer Psychologie mit vorwiegend entwicklungs- (Prof. Dr. Andreas Beelmann, Prof. Dr. Peter Noack, Prof. Dr. Klaus Rothermund), persönlichkeits- (Prof. Dr. Franz J. Neyer) sowie sozialpsychologischer Ausrichtung (Prof. Dr. Thomas Kessler, Prof. Dr. Melanie Steffens).

Multicenterstudie – Telefonische Therapie für Angehörige von Demenzkranken. Tele.TAnDem.Transfer (Bundesministerium für Gesundheit BMG, Prof. Wilz)
http://www.teletandem.uni-jena.de/
In unserem aktuellen telefonischen Unterstützungsangebot werden zwei konkrete Ziele fokussiert. Zum einen geht es um das Annehmen der Situation des erkrankten Angehörigen mit allen Konsequenzen und darum, mit belastenden Emotionen besser umgehen zu lernen sowie die eigenen Werte und Bedürfnisse dabei nicht zu vernachlässigen. Die TeilnehmerInnen werden von einer erfahrenen Psychologin 3 Monate lang durch regelmäßige telefonische Gespräche unterstützt. Die Angehörigen werden bei Sorgen und Problemen im Pflegealltag unterstützt, erhalten Informationen zu Pflegethemen und Wissen zur Demenzerkrankung.

VW-Stiftungsprojekt: „Altern als Zukunft“ (Prof. Rothermund, Frau PD Dr. Gräfe)
http://www.alternalszukunft.uni-jena.de/
Wie nehmen Menschen verschiedenen Alters ihre Zukunft vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wahr? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Rahmenbedingungen und diesbezüglich erwartete Veränderungen? Wie wirken diese Erwartungen und Einstellungen auf die Lebensgestaltung und Vorsorge im Alter? Wie gestalten Menschen im Posterwerbsleben die weniger durch äußere Zwänge strukturierte alltägliche Zeit? Und wie reflektieren und gestalten sie die ihnen verbleibende Lebenszeit?
Diesen Fragen widmet sich das interdisziplinäre und internationale Projekt "Altern als Zukunft". Das Projekt kombiniert soziologische und psychologische Expertise - in Jena, Erlangen, Hongkong und den USA. Dabei werden unterschiedliche Erhebungsmethoden verknüpft: Neben qualitativen Interviews werden Experimente sowie Online- und Fragebogenerhebungen im Längsschnitt durchgeführt. Kulturvergleich und Methodenvielfalt eröffnen dabei neue und differenzierte Perspektiven auf Altersbilder, altersbezogene Zeitgestaltung und Vorsorgehandeln - und damit auf Altern als Zukunftsprojekt und -projektion von Menschen in hochentwickelten, postindustriellen und alternden Gesellschaften.

WVL-Projekt "Krafttraining im Nachwuchsleistungssport" des Bundesinstituts für Sportwissenschaft/BMI (Prof. Gabriel, Dr. Puta)
http://sportsmedicine.uni-jena.de/Forschung/Projekte/Krafttraining+im+Nachwuchsleistungssport+_+KINGS_Studie.html
Der Lehrstuhl für Sportmedizin und Gesundheitsförderung (Prof. Dr. med. Holger Gabriel) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erforscht in einem nationalen BISp-geförderten Konsortium unter der Leitung der Universität Potsdam (Prof. Dr. Urs Granacher) zum Thema "Krafttraining im Nachwuchsleistungssport".

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi; FuE-Netzwerk RehaForm – TLF: Diagnostisches Werkzeug zur Erfassung veränderter myofaszialer plastischer und elastischer Eigenschaften nach therapeutischer Stimulation (Prof. Gabriel, Dr. Puta)
http://sportsmedicine.uni-jena.de/Forschung.html

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SFB 482 "Ereignis Weimar - Jena. Kultur um 1800"
www2.uni-jena.de/ereignis
In Zusammenarbeit von geistes-, kultur- und natutwissenschaftlichen Disziplinen untersucht der SFB die ereignishafte Kommunikationsverdichtung in der Doppelstadt Weimar-Jena um 1800. Ziel der Forschungen ist die Bestimmung der Gesamtkonstellation einer Überlagerung von Aufklärung, Klassik, Idealismus und Romantik.

SFB 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch"
www.sfb580.uni-jena.de/typo3
Der SFB 580 untersucht gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch in Ostdeutschland und anderen, ehemaligen sozialistischen Gesellschaften. Dieser Forschungsverbund mit Sitz in Jena und Halle geht bei der Erklärung des Wandels in den nachsozialistischen Gesellschaften neue Wege. Die Forscher beschreiben den Verlauf nicht als "nachholende Modernisierung", sondern als Entwicklung eigener Lösungen für die Herausforderungen des Vereinigungsprozesses und des weltweiten Wandels. Die bisherige Arbeit des SFB hat gezeigt, dass seine Forschung nicht nur theoretische Bedeutung hat, sondern auch praktisch zur Lösung sozialer und politischer Probleme beitragen kann.

Graduiertenkolleg "Kulturelle Orientierungen und gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa"
www2.uni-jena.de/philosophie/histinst/osteuropa/graduiertenkolleg
Im Mittelpunkt des Graduiertenkollegs steht die Frage nach dem Spannungsverhältnis verschiedener kultureller Orientierungen in den Gesellschaften Südosteuropas und ihrer Umsetzung in gesellschaftliche Ordnungsstrukturen. Dieses Spannunsverhältnis zwischen der Orientierung auf den Westen und der Auseinandersetzung mit dem spezifisch Eigenen bestimmt seit dem Zerfall des Osmanischen Reiches in nationalstaatliche Strukturen die intellektuellen Diskurse wie die gesellschaftlichen, kulturellen, religiösen und politischen Entwicklungen in den südosteuropäischen Ländern, ebenso wie unser heutiges Verständnis von Südosteuropa. Der geographische Schwerpunkt des Graduiertenkollegs umfasst mit Bulgarien, Serbien, Makedonien, Bosnien, Albanien, Griechenland und Zypern sowie Rumänien diejenigen Kernländer Südosteuropas, die vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert ihre wesentlichen kulturellen Prägungen von Byzanz und dem Osmanischen Reich erfahren haben und in denen diese Prägungen als spezifisches Merkmal in der Auseinandersetzung mit dem westlichen Europa benannt werden. Das Osmanische Reich bis 1908 und die moderne Türkei, die Republik Moldova sowie die überwiegend lateinisch geprägten Gesellschaften Ungarns, Kroatiens und Sloweniens werden je nach Fragestellung in die Betrachtung mit einbezogen. Aus der inhaltlichen Nähe zu den jüngeren Debatten um Ursprünge, Perspektiven und Grenzen einer europäischen Orientierung der Türkei gewinnt die Problemstellung des Graduiertenkollges zusätzlich politischen Reiz.

Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung
http://www.dsla.uni-jena.de/
Die Arbeiten in der Doktorandenschule "Laboratorium Aufklärung" sollen an ausgewählten Beispielen die Grundlagen der beiden Transformationsphasen erforschen, welche die klassische Moderne einschließen:
- zum einen dort, wo sie vorrangig gelegt wurden - im "langen" 18. Jahrhundert (etwa 1690 bis 1830),
- zum anderen mit Blick auf die zweite Transformationsphase des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.
Dissertationsprojekte aus den Geistes-, Sozial-, Rechts- und Kulturwissenschaften sowie der Ev. Theologie sollen sich mit Forschungsthemen beschäftigen, die ihren Schwerpunkt im "langen" 18. Jahrhundert oder der Gegenwart haben oder einen problemorientierten Vergleich beider Phasen vornehmen.

Forscherverbund Kognitionsforschung: "Die Rolle des fronto-cingulären Systems bei Fehlerverarbeitung und Konfliktlösung: Implikationen für Schizophrenie und Zwangsstörung"
http://www.izkf.uniklinikum-jena.de/home.html
Gefördert aus Mitteln des BMBF.
In diesem Projekt unter Federführung von Prof. Dr. Wolfgang H. R. Miltner (Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie) soll unter Beteiligung der Kliniken für Psychiatrie, Neurologie und Radiologie die Bedeutung des fronto-cingulären Systems für die kognitive Kontrolle und Entscheidungen bei Patienten mit Schizophrenie, Zwangserkrankung und gesunden Kontrollen untersucht werden. Eingesetzt werden strukturelle und funktionelle Magnetresonanztomogrephie (MRT, fMRT), Diffusionstensorbildgebung (DTI) und Elektroencephalographie (EEG).

Bernstein-Gruppe für "Computational Neuroscience" mit dem Thema "Model-based, spatiotemporal system analysis of the brain's neuromatrix of pain"
http://www.bernstein.uni-jena.de/index.htm
Gefördert aus Mitteln des BMBF. Leitung: Prorektor Prof. H. Witte, unter Mitwirkung des LST für Biologische und Klinische Psychologie
Bewertung des zielgerichteten Informationstransfers zwischen interagierenden Gehirnarealen, einem der größten methodologischen Probleme der "Computational Neuroscience". Dabei steht der kombinierte Einstz von fMRT und EEG, der die Nachteile geringer zeitlicher (fMRT) und geringer räumlicher (EEG) Auflösung kompensiert, im Vordergrund.

"Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung" der Medizinischen Fakultät
http://www.izkf.uniklinikum-jena.de/Verbundprojekte.html
Gefördert aus Mitteln des BMBF, Teilprojekte von Prof. Dr. Wolfgang H. R. Miltner (Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie)