Readspeaker Menü

Promotion und Habilitation

Für das Promotionsverfahren an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften ist die Annahme als Doktorand zu beantragen. Dies sollte spätestens zwei Semester vor Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens geschehen.

Zum Ablauf "Annahme als Doktorand" siehe hier.

 

Ablauf für die Eröffnung eines Promotionsverfahrens

1. Das "Info-Set zum Promotionsverfahren" (Informationen und Unterlagen zur Einreichung) bitte rechtzeitig im Dekanat anfordern bzw. abholen.

2. Doktorand/in reicht die kompletten Unterlagen spätestens 14 Tage vor dem nächsten Fakultätsrat im Dekanat ein (Fakultätsratstermine finden Sie hier).

3. Zur Durchführung eines Promotionsverfahrens bestellt der Fakultätsrat eine Promotionskommission und eröffnet das Verfahren.

4. Eingang der Gutachten innerhalb von 8 Wochen.

5. Die Promotionskommission entscheidet über die Annahme der Dissertation.

6. Festsetzung eines Termins für die mündliche Prüfung und Durchführung der Prüfung.

7. Der Fakultätsrat beschließt über das Gesamtprädikat und schließt das Promotionsverfahren ab.

8. Doktorand/in gibt die Pflichtexemplare in der Bibliothek ab und erhält bei der jährlich stattfindenden Promotionsfeier im Juni (Schillertag) die Promotionsurkunde.

Auszug aus den "Allgemeinen Bestimmungen für die Promotionsordnungen" mit Regelungen für die Pflichtexemplare:
§13, Absatz 2:
Der Pflicht zur Veröffentlichung der Dissertation ist Genüge getan, wenn über die vier Exemplare der Dissertation für die Prüfungsakten hinaus der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Pflichtexemplare wie folgt übergeben werden:
a) entweder 15 gedruckte Exemplare auf alterungsbeständigen, holz- und säurefreien Papier und dauerhaft gebunden oder
b) zehn gedruckte Exemplare, wenn die Dissertation in einer Zeitschrift oder wissenschaftlichen Schriftenreihe publiziert worden ist oder
c) zehn gedruckte Exemplare, wenn ein gewerblicher Verleger die Verbreitung über den Buchhandel übernimmt, eine Mindetsauflage von 150 Exemplaren nachgewiesen wird und die Veröffentlichung auf der Titelrückseite als Dissertation ausgewiesen ist oder
d) fünf gedruckte Exemplare und eine elektronische Version, deren Datenformat und Datenträge mit der ThULB abzustimmen ist.
Im Fall a) und d) überträgt der Doktorand der Universität das Recht, weitere Kopien der Dissertation herzustellen und zu verbreiten.

 

Ablauf eines Habilitationsverfahrens

Verfahren B (alle Institute außer Sportwissenschaft)

1. Das Info-Set zum Habilitationsverfahren bitte rechtzeitig im Dekanat anfordern.

2. Habilitand/in reicht die kompletten Unterlagen spätestens 14 Tage vor dem nächsten Fakultätsrat ein.

3. Fakultätsrat eröffnet Habilitationsverfahren und setzt eine Habilitationskommission ein.

4. Eingang der Gutachten innerhalb von 12 Wochen.

5. Die Habilitation und die Gutachten liegen 4 Wochen für alle Hochschullehrer der Fakultät aus.

6. Annahmesitzung der Kommission (Annahme der Habilitationsschrift, Wahl des Themas und Termins für das Kolloquium.

7. Im Anschluss an das öffentliche Kolloquium befindet die Kommission über die Lehrbefähigung.

8. Fakultätsrat entscheidet über Lehrbefähigung und (falls beantragt) Lehrbefugnis.

9. Habiltand/in gibt die Pflichtexemplare in der Bibliothek ab.

10. Habilitand/in hält eine öffentliche Vorlesung und erhält im Anschluss die Urkunden zur Lehrbefähigung und ggf. Lehrbefugnis.

Verfahren A (am Institut für Sportwissenschaft)

Punkt 1 bis 5 analog Verfahren B

6. Annahmesitzung der Kommission (Annahme der Schrift, Festlegung des Termins für das Kolloquium).

7. Im Anschluss an das (öffentliche) Kolloquium befindet die Kommission, ob die Leistung entsprochen hat und legt einen Termin für die öffentliche Vorlesung fest und wählt ein Thema aus.

8. Im Anschluss an die öffentliche Vorlesung befindet die Kommission über die Lehrbefähigung.

9. Fakultätsrat entscheidet über Lehrbefähigung und (falls beantragt) Lehrbefugnis.

10. Habilitand/in gibt 5 Pflichtexemplare in der Bibliothek ab und erhält die Urkunden zur Lehrbefähigung und Lehrbefugnis im Dekanat.