Informationen zur Studie, zur Datennutzung und zum Datenschutz

Im Projekt #eyecontact

Name und Kontaktdaten der für die Verarbeitung Verantwortlichen

Friedrich-Schiller-Universität Jena, vertreten durch den Präsidenten, Fürstengraben 1, 07743 Jena E-Mail: praesident@uni-jena.de

Verantwortliche Forscherinnen:

Prof. Dr. Julia Asbrand (julia.abrand@uni-jena.de)

M. Sc. Marie-Luise Völker (marie-luise.voelker@uni-jena.de)

Kontaktdaten der*des Datenschutzbeauftragten

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Rechtsamt, Fürstengraben 1, 07743 Jena E-Mail: datenschutz@uni-jena.de

Hintergrund der Studie

Die Studie erfolgt im Rahmen eines Dissertationsvorhabens zur Erlangung des Doktorgrades. In der Studie wird die Aufmerksamkeitslenkung von Kindern und Jugendlichen in menschenreichen Orten untersucht. Dazu wird eine Blickbewegungsmessung via Eye-Tracking durchgeführt. Für diese Messung ist eine kurze Videoaufzeichnung der Umgebung nötigt. Zufällig erfasste Personen können daher kurzzeitig im Video sichtbar sein.

Rechtsgrundlage

Die Rechtsgrundlagen zur Verarbeitung Ihrer betreffenden personenbezogenen Daten bilden die Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO i.V.m. § 27 BDSG (wissenschaftliche Forschung), § 16 Abs. 1 ThürDSG und § 5 Abs. 1 ThürHG (wissenschaftliche Forschung als Aufgabe der Universität), soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sind. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden zu jeder Zeit eingehalten. Zudem arbeiten wir auf der Grundlage der Deklaration von Helsinki (Erklärung des Weltärztebundes zu den ethischen Grundsätzen für die medizinische Forschung am Menschen) sowie der Leitlinie für Gute Klinische Praxis und richten uns nach den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Datennutzung und –verarbeitung

Es werden von Ihnen keine soziodemografischen Daten (Alter, Geschlecht, sozioökonomischer Status, etc.), Gesundheitsdaten (Vorliegen bestimmter Erkrankungen im Rahmen des Screenings) oder andere Daten, insbesondere in Bezug auf psychische Belastung, erhoben. Es wird ein max. fünfminütiges Video aufgenommen, auf dem zufällig erfasste Personen zu sehen sein können. Die Datenerfassung erfolgt pseudonymisiert. Das bedeutet, dass wir bei jeder Datenerhebung einen jeweiligen Code zuweisen, der mit den Videodaten verbunden ist. Die Zuordnung von Ihnen zu diesem Code ist nur projektinternen Mitarbeitenden, möglich, die unter Schweigepflicht stehen. Die Speicherung der Videodaten erfolgt auf einer verschlüsselten externen Festplatte sowie doppelt verschlüsselt in der FSU-internen Cloud gespeichert.  Die Zuordnungsliste wird separat von den Videodaten doppelt verschlüsselt in der FSU-internen Cloud gespeichert.

Die Daten werden ausschließlich zu Forschungszwecken verwendet. Eine Identifizierung zufällig erfasster Personen ist nicht vorgesehen. Die Videodaten werden frühestmöglich gelöscht (späteste Löschung 30.09.2027) und werden nicht veröffentlicht. Es erfolgt eine projektinterne Verarbeitung der anonymisierten Daten zur Publikation der Studienergebnisse sowie im Rahmen von Abschlussarbeiten. Dabei handelt es sich ausschließlich um aggregierte Daten (z.B. Mittelwerte über Gruppen), die keine Zuordnung von Werten zu einzelnen Personen mehr erlauben. Für die wissenschaftliche Transparenz kann es notwendig sein, dass anonymisierte Daten auch außerhalb der hier beteiligten Universität geteilt werden. Dies betrifft zum Beispiel weiterführende Analysen oder die Nachvollziehbarkeit unserer Ergebnisse. Der spezifische Grund solcher potentiellen Analyse ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt. Diesem Anspruch möchten auch wir Rechnung tragen und für den*die Empfänger*in anonymisierte Daten (d.h. ohne irgendwelche personenbezogenen Informationen) anderen Wissenschaftler*innen zur Verfügung stellen. Die vollständig anonymisierten Daten dieser Studie werden als offene Daten in einem sicheren, internetbasierten Datenarchiv (z.B. OSF, ZPID, GESIS etc.) für 10 Jahre zugänglich gemacht. In solchen Datensätzen befinden sich zum Beispiel Summenwerte von Fragebögen, das Geschlecht oder andere Werte, die lediglich einer fortlaufenden Nummer zugeordnet sind.

Die Videoaufnahmen werden nach der projektinternen Verarbeitung zu anonymisierten Daten gelöscht (späteste Löschung 31.12.2027).

Bezüglich der Daten haben Sie folgende Rechte:

Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten und Recht auf Widerruf der Einwilligung Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist nur mit Ihrer Einwilligung rechtmäßig. Sie sind nicht verpflichtet, in die Verarbeitung einzuwilligen, die Einwilligung ist freiwillig. Zudem haben Sie das Recht, Ihre Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit gegenüber der*dem Verantwortlichen für die Zukunft zu widerrufen. Durch Verweigerung oder Widerruf der Einwilligung entstehen Ihnen keine rechtlichen Nachteile. Der Widerruf    der    Einwilligung    hat    zur    Folge,    dass    die                   Verarbeitung            der    betroffenen personenbezogenen Daten nach Maßgabe der Widerrufserklärung für die Zukunft unzulässig wird. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird dadurch nicht berührt.

Recht auf Auskunft

Sie haben das Recht auf Auskunft über Ihre betreffenden personenbezogenen Daten, die erhoben und verarbeitet werden.

Recht auf Berichtigung

Sie haben das Recht, Ihre betreffenden unrichtigen personenbezogenen Daten berichtigen zu lassen.

Recht auf Löschung

Sie haben das Recht auf Löschung Ihrer betreffenden personenbezogenen Daten, z.B. wenn diese Daten für den Zweck, für den sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen oder Sie Ihre Einwilligung widerrufen haben und es an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung fehlt. Nach Anonymisierung der Daten ist die Löschung nicht mehr möglich, da Ihre Daten nicht mehr zugeordnet werden können.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, von der/dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der Voraussetzungen des Art. 18 Abs. 1 DSGVO vorliegt.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Unter den Voraussetzungen des Art. 20 Abs. 1 DSGVO Sie haben Sie das Recht auf Datenübertragbarkeit.

Beschwerderecht

Sie haben das Recht, Beschwerde bei einer mitgliedstaatlichen Aufsichtsbehörde einzulegen, wenn Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der Ihrer personenbezogenen Daten bestehen. Zuständige Aufsichtsbehörde für die Friedrich-Schiller- Universität Jena ist der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI), Häßlerstraße 8, 99096 Erfurt. Unbeschadet dieses Beschwerderechts können Sie sich bei datenschutzrechtlichen Fragen jederzeit an die Datenschutzbeauftragte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (E-Mail: datenschutz@uni- jena.de) wenden.

Bitte wenden Sie sich bei Wahrnehmung der Betroffenenrechte an die Studienleitung (s.o.). Für anonymisierte Daten können diese Rechte grundsätzlich nicht angewendet werden, da diese nicht mehr mit Ihnen in Verbindung gebracht werden können.