Blick in die Ausstellung frauenHAFT

frauenHAFT. Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug 1945–1956

Sonderausstellung vom 10. April bis 2. Juni 2026
Blick in die Ausstellung frauenHAFT
Foto: John Steer

In der Sowjetischen Besatzungszone verurteilten sowjetische Militärtribunale Tausende Frauen zu langjährigen Haftstrafen. Viele wurden in Speziallagern inhaftiert. Die größte Gruppe befand sich ab Sommer 1948 im Speziallager Sachsenhausen. Anfang Februar 1950 überstellte der sowjetische Geheimdienst 1.119 Frauen aus dem aufgelösten Lager in das DDR-Gefängnis Hoheneck. Darunter waren Mütter mit Kleinkindern und Schwangere. Über die Frauen ist bis heute nur wenig bekannt.

Die Wanderausstellung stellt anhand von Fotos, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken zwölf Frauen biografisch vor. Ihre Schicksale erzählen ein fast vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte mit Verfolgung, Unrecht, Leid und Selbstbehauptung.

Wanderausstellung der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

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Veranstaltungseckdaten

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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Kulturveranstaltung
Ort
Universitätshauptgebäude
Fürstengraben 1, Foyer, 1. Etage
07743 Jena
Google Maps – LageplanExterner Link
Kontakt
PD Dr. Tobias Mühlenbruch
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierearmer Zugang
nein
Öffentlich
ja
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