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Tim Jesgarzewsky verkabelt einen Go-Spieler
Foto: Jade PannierVom 18. bis 23. April sind an der Friedrich-Schiller-Universität Jena acht Spielerinnen und Spieler des asiatischen Brettspiels Go in insgesamt zwölf Partien aufeinandergetroffen – darunter Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Go-Elite.
Die Partien waren Teil eines weltweit bisher einmaligen Experiments, bei dem Psychologinnen und Psychologen der Universität Jena den Spielerinnen und Spielern während der Begegnungen direkt ins Gehirn schauen und messen, wie stark der Denksport physiologisch belastet. Zudem wollen sie herausfinden, ob Männer und Frauen unterschiedlich mit der kognitiven Belastung umgehen. Dafür spielten die Geschlechter jeweils getrennt voneinander. Interessierte konnten die Begegnungen – inklusive Hirnaktivität – live vor Ort und im Internet verfolgen. Go-Expertinnen und -Experten von der European Go Federation sowie Forschende aus der Psychologie kommentierten gemeinsam das jeweilige Geschehen auf dem Brett und im Kopf.
Vanessa Nöring, Manja Marz und Valerii Krushelnytskyi kommentieren live
Foto: Jade PannierEinen besonderen Anteil an der Durchführung dieses Experiments haben die beiden wissenschaftlichen Mitarbeitenden Vanessa Nöring und Tim Lukas Jesgarzewsky des Lehrstuhls für Klinische Psychologie sowie die Initiatorin der Studie Prof. Dr. Manja Marz. Manja Marz, aktuell Go-Amateur-Weltmeisterin, nahm auch selbst an dem Turnier teil.
Einen ausführlichen Artikel zu dem Experiment finden sie hierExterner Link.