Künstliche Intelligenz in der klinisch-psychologischen Forschung, Lehre und Praxis
Potentiale und Grenzen aus Perspektive der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie
Abbildung eines menschlichen Gehirns und einer künstlichen Intelligenz
Foto: KI-generiert (Adobe Stock)
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Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie (KLIPPT) zunehmend an Bedeutung, etwa wenn Menschen mit psychischen Störungen KI-Tools zur sozialen Unterstützung oder als Mentalcoach nutzen. Es ist absehbar, dass sich an der Schnittstelle von KI und KLIPPT neue Forschungsfelder und vielfältige Anwendungen etablieren werden. Bislang fehlt jedoch ein konzeptioneller Rahmen, der therapeutische Beziehung, Ziele, Prozesse, relationale Dimensionen und praktische Implementationsformen integriert. Dessen Entwicklung stellt angesichts begrenzter Kontrollierbarkeit, fehlender Replizierbarkeit individueller KI-Interaktionen und komplexer ethischer Fragen eine zentrale Herausforderung dar.
Da in der KLIPPT hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Datenschutz und Patientensicherheit bestehen, ist eine differenzierte bis kritische Betrachtung aktueller Entwicklungen notwendig. Dieses Positionspapier unter Beteligung von Prof. Dr. Julia Asbrand diskutiert Chancen und Risiken von KI-Anwendungen in Forschung, Lehre und Praxis. Es erschien kürzlich in der Psychologischen Rundschau und ist hierExterner Link zu finden (deutsch, frei verfügbar).