Neuer Band "Sprache - Bildung - Demokratie" erschienen

Alexander Gröschner und Kollegen veröffentlichen neuen Herausgeberband

"Sprache - Bildung - Demokratie. Eine Verhältnisbestimmung für Schule und Unterricht"

Sprache wird als komplexes System von Zeichen und Regeln zum Zweck der Kommunikation und des Austauschs von Informationenbeschrieben. Die Bedeutung von Sprache als Medium demokratischer Verständigung wird insbesondere indeliberativen Demokratietheorien betont. Angesichts der Digitalisierung verändern sich öffentliche Kommunikationsräume jedoch grundlegend – Plattformlogiken, algorithmische Selektion und fragmentierte Teilöffentlichkeiten stellen neue Bedingungen demokratischer Diskurse dar. Die Bedingungen öffentlicher Kommunikation
wirken dabei bis in Bildungsprozesse hinein: Auch Schule ist auf Sprache als Medium gemeinsamen Denkens und Handelns angewiesen. Dabei stellt sich die Frage, wie sich die politisch-gesellschaftliche Funktion von Sprache zu den etablierten Formen des sprachlichen Lehrens und Lernens in der Schule verhält. Der Herausgeberband nimmt diese Spannungsfelder auf und systematisiert erstmals aus interdisziplinärer Perspektiven das Verhältnis von Sprache, Bildung und Demokratie.

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