Adventskalender des Lehrstuhls

Adventskalender

Ein Tag, ein Türchen. Mit Zitaten, Fakten und Wissen, die zum Nachdenken anregen sollen. Der Lehrstuhl für Angewandte Ethik und Konfliktmanagement wünscht eine schöne Vorweihnachtszeit.
Adventskalender des Lehrstuhls
Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)
  • 1. Dezember
    Kalendertür 1
    Kalendertür 1
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Immanuel Kant sagte...

    "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines eigenen Verstandes ohne Leitung eines anderen bedienen zu können. Selbstverschuldet ist dieses Unvermögen nicht aus Mangel an Verstand, sondern aus Mangel an Mut und Entschlossenheit, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. 

    Daher lautet der Wahlspruch der Aufklärung: Sapere Aude! Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

  • 2. Dezember
    Kalendertür 2
    Kalendertür 2
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Mögliche Formen der Ethik

    • Deontologische Ethik
      • Gut ist jenes Handeln, das der Pflicht entspricht.
      • Maßstab (nach Immanuel Kant) ist der kategorische (= immer geltende) Impterativ:
        Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." (Kant 1968 [1785], 421, kursiv im Original)  
      • Beispielhafte Vertreter: Immanuel Kant 
    • Konsequenzialistische Ethik
      • Gut ist jenes Handeln, das die Konsequenzen der Handlung berücksichtigt. 
      • Maßstab (nach Bentham) ist Maximierung des größmöglichen Glücks der größtmöglichen Zahl. 
      • Beispielhafte Vertreter: Jeremy Bentham

    Quelle: Knoepffler, N. (2010): Angewandte Ethik. Böhlau Verlag GmbH & Cie. 

  • 3. Dezember
    Kalendertür 3
    Kalendertür 3
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Baruch de Spinoza sagte...

    "Ich habe mich sorgsam gehütet, die Handlungen der Menschen zu belachen oder zu beklagen und zu verwünschen, sondern strebte nur, sie zu verstehen."

     

  • 4. Dezember
    Kalendertür 4
    Kalendertür 4
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Sharon Salzberg sagte...

    "Achtsamkeit ist nicht schwierig, wir müssen uns nur daran erinnern, achtsam zu sein."

  • 5. Dezember
    Kalendertür 5
    Kalendertür 5
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Platons ethischer Optimismus und Kardinaltugenden

    • Ethischer Optimismus: Erkennt ein Mensch das Gute, handelt er dementsprechend.
    • Kardilantugenden (= zentrale moralische Tugenden): Weisheit, Tapferkeit, Mäßigung, Gerechtigkeit 

    Quelle: Knoepffler, N. (2010): Angewandte Ethik. Böhlau Verlag GmbH & Cie.

  • 6. Dezember
    Kalendertür 6
    Kalendertür 6
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Immanuel Kant sagte...

    "Der Schüler soll nicht Gedanken, sondern denken lernen; man soll ihn nicht tragen, sondern leiten, wenn man will, dass er in Zukunft von sich selsbt zu gehen geschickt sein soll."

  • 7. Dezember
    Kalendertür 7
    Kalendertür 7
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Stufenmodell der moralischen Entwicklung nach Lawrence Kohlberg

     

    Präkonventionelle Ebene:

    • Stufe der Orientierung an Strafe und Gehorsam
      Gut = blinder Gehorsam gegenüber Autorität & Strafe vermeiden (Belohnung erfahren)
    • Stufe der Orientierung am Kosten-Nutzen-Prinzip und Bedürfnisbefriedirung
      Gut = Erfüllung eigener Bedürfnisse & Fairer Umgang durch Austausch ("Eine Hand wäscht die andere!“)

    Konventionelle Ebene

    • Stufe der Orientierung an interpersonellen Beziehungen und Gegenseitigkeit:
      Gut = gute Rolle spielen, loyal sein, Erwartungen erfüllen
    • Stufe der Orientierung am Erhalt der sozialen Gesellschaft:
      Gut = Pflicht in Gesellschaft erfüllen; Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung, für Wohlfahrt der Gesellschaft sorgen

    Postkonventionelle Ebene

    • Stufe der Orientierung an den Rechten aller als Prinzip:
      Gut = Unterstützen der Grundrechte/Menschenrechte und Verträge der Gesellschaft
    • Stufe der Orientierung an universellen ethischen Prinzipien:
      Gut = Handeln nach ethische Prinzipien denen die ganze Menschheit folgen sollte (siehe Kategorischer Impterativ)

    Quelle: Lohaus, A; Vierhaus, M. (2019): Entwicklungspsychologie des Kindes und Jugendalters für Bachelor (4. Auflage). Springer.

  • 8. Dezember
    Kalendertür 8
    Kalendertür 8
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Aristoteles sagte...

    "Nicht um zu wissen, was die Tugend ist, machen wir die Ethik zum Gegenstand unserer Betrachtung, sondern damit wir tugendhafte Menschen werden, denn was hätten wir sonst für einen Nutzen davon?"

  • 9. Dezember
    Kalendertür 9
    Kalendertür 9
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Joseph Joubert sagte...

    "Das Ziel eines Konflikts oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein."

  • 10. Dezember
    Kalendertür 10
    Kalendertür 10
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Viktor Frankl sagte...

    "Nicht das Problem macht die Schwierigkeiten, sondern unsere Sichtweise."

    Hinweis: Morgen findet der Vortrag "ta ethika" von Professor Dr. Westphal im Astoria Härsaal statt.

  • 11. Dezember
    Kalendertür 11
    Kalendertür 11
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Ta Ethika

    Heute um 18:00 Uhr findet der Vortrag "Herausforderungen der Medizinethik in Brasilien" von Herr Professor Dr. Euler Westphal statt. 

    Veranstaltungsort: Astoria Hörsaal, Unterm Markt 8.

  • 12. Dezember
    Kalendertür 12
    Kalendertür 12
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Albert Schweitzer sagte...

    "Es kommt icht nur darauf an, was wir äußerlich in der Welt leisten, sondern was wir menschliche geben."

  • 13. Dezember
    Kalendertür 13
    Kalendertür 13
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum

    Achtsamkeit
    "Anti - Grübel-Übung"

    Nehmen Sie Ihre Sitzhaltung ein. Beobachten Sie Ihren Atem, ohne einzugreifen, lassen Sie einen langen Atemzug lang sein und einen kurzen Atemzug kurz.

    Machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihres Körpers: Wo fühlen Sie Verspannungen, Beklemmungen, Unwohlsein?

    Fangen Sie mit den Zehen des linken Fußes an, was fühlen Sie?
    Wie geht es dem linken Fuß, dem linken Unterschenkel, dem linken Knie, dem linken Oberschenkel? Spüren Sie richtig in sich hinein.

    Wandern Sie dann mit Ihrer Achtsamkeit zum rechten Fuß, die Zehen am rechten Fuß. Was spüren Sie?

    Vielleicht ein Kribbeln, Wärme, Kälte, vielleicht ein Ziehen oder Trockenheit.
    Nehmen Sie alles wahr, was ist, ohne etwas zu beeinflussen.

    Lenken Sie jetzt die Achtsamkeit auf den ganzen rechten Fuß, die Ferse, den Unterschenkel, das Knie, den Oberschenkel.

    Gehen Sie dann achtsam weiter zum Unterbauch, Nabelbereich, Oberbauch und zur Brust. Anschließend weiter zum Hals und zum Kopf.
    Wandern Sie dann mit Ihrer Achtsamkeit in die Arme, die Hände, den linken Arm, die linke Hand und zurück zur rechten Hand, zum rechten Arm.

    Zum Schluss registrieren Sie den Nacken, die Schulterblätter, den Rücken, den unteren Rücken. Wo spüren Sie etwas, gibt es Stellen, die sich unangenehm und verspannt anfühlen?

    Zum Abschluss dieser Körperreise stehen Sie auf und schütteln Arme und Beine aus.

  • 14. Dezember
    Kalendertür 14
    Kalendertür 14
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Die Eigenheiten des Immanuel Kant

    • Immanuel Kant geriet in Unruhe oder Verzweiflung, sobald in seiner gewohnten Umgebung Unordnung herrschte 
    • Der Hahn seines Nachbarn irritierte ihn einmal so sehr, dass Kant versuchte, das Tier abzukaufen; auf Weigerung des Nachbarn wechselte Immanuel Kant die Wohnung.
    • Kant formulierte die Maxime "Sich nie von jemandem zu einer Spazierfahrt mitnehmen lassen" als Reaktion auf eine länger als geplante Spazierfahrt mit einem Edelmann, woraufhin Kant mit Unzufriedenheit und Angst Abends bei sich zuhause ankam.

    Quelle: Weischedel, W. (1975): Die philosophische Hintertreppe. Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Verlagsgesellschaft mbh & CO.

  • 15. Dezember
    Kalendertür 15
    Kalendertür 15
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Albert Schweiter sagte...

    "Es kommt nicht nur darauf an, was wir äußerlich in der Welt leisten, sondern was wir menschliche geben."

  • 16. Dezember
    Kalendertür 16
    Kalendertür 16
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Achtsamkeitsübung "Im Auge des Sturms"

    Finde eine bequeme Sitzposition, entweder auf einem Kissen auf dem Boden oder auf einem Stuhl. Dein Rücken ist aufrecht, deine Schultern entspannt. Leg deine Hände in deinen Schoß, lass sie dort ruhen und schließe sanft deine Augen.

    Nimm jetzt drei tiefe, langsame Atemzüge. Tief ein- und tief ausatmen.

    Ich lade dich jetzt ein, dir folgende Bilder vorzustellen: In den starken, turbulenten Winden eines Hurrikans ist das Auge, das Zentrum des Hurrikans, total still und ruhig. Dort gibt es keinen Wind und keine Bewegung. Stell dir dieses Bild für einen Moment vor. Kannst du dir die starken, turbulenten Winde eines Hurrikans vorstellen? Stell dir nun den inneren Kern vor, der ganz friedlich und ruhig ist.

    Nun lass mal schauen, ob du so still und ruhig wie das Zentrum des Hurrikans werden kannst. Deine aktuellen Umstände, deine Gedanken, deine Gefühle und die Empfindungen in deinem Körper können mit dem Sturm eines Hurrikans verglichen werden. Ist es dir möglich, all diese Dinge für einen Moment loszulassen, sodass sie dich nicht mehr einnehmen … so wie das Zentrum des Hurrikans auch nicht an den turbulenten Umgebungswinden teilnimmt.

    Konzentriere dich dazu zunächst auf deinen Atem. Einfach einatmen und ausatmen. Blick mal in dich rein und fokussiere dich ganz nach innen.

    So wie das Auge tief im Hurrikan ist, ist dein Blick jetzt auch tief nach innen gerichtet. Nutze deinen Atem, um dich mit diesem Teil von dir zu verbinden. Einfach einatmen und ausatmen.

    Bleib mit deinem Atem in Verbindung. Wenn in diesem Moment etwas Stressiges passiert, wie negative Gedanken, unangenehme Gefühle, nervige Geräusche, schwierige Lebensereignisse, Erinnerungen … versuche, sie so zu betrachten, als wären sie der turbulente Wind des Hurrikans; der herumwirbelt, sich ständig verändert, unvorhersehbar ist. Atme tief ein – und aus.

    Beachte, dass du nicht deine Gedanken bist, die wirbeln und sich verändern und wild rauschen. Du bist das stille Zentrum des Hurrikans, der Teil, der friedlich ist, trotz allem, was um dich herum geschieht.

    Du bist das stille Zentrum des Hurrikans, ruhig und entspannt.

    Du reagierst nicht, du beobachtest nur. Wie der Wind des Hurrikans – so bewegen sich diese Gedanken, Erlebnisse und Erfahrungen ständig und ändern sich. Du aber bist ganz stabil. Du bewegst dich nicht und wirst auch nicht von ihnen weggeweht.

    Während du atmest, nimmst du wahr, wie du dich immer mehr in Richtung des Zentrums des Hurrikans und in Richtung Auge des Sturms bewegst. Genau wie der turbulente Wind des Hurrikans sind deine Gedanken, deine Gefühle und alles, was außerhalb von dir geschieht, immer noch im Gange. Aber du bist nicht länger Teil davon. Du befindest dich an einem sicheren, stillen, ruhigen, friedfertigem Ort … Einatmen, Ausatmen.

    Du sitzt hier, gedanklich verbunden mit deinem stillen Zentrum und nimmst wahr, was auch immer jetzt auftaucht. Nimm den Wind des Hurrikans wahr, aber nimm nicht an dem Wirbeln teil. Bleib im Auge des Sturms – an diesem stillen Ort. Nimm deine Gedanken wahr … nimm deine Gefühle wahr … nimm deine Empfindungen wahr … beobachte weiterhin die sich ständig verändernde Natur der Welt innen und außen. Neugierig und ohne jegliche Bewertung beobachtest du aus der Ferne was da passiert … und ohne auf das zu reagieren, was du beobachtest.

    Egal wie intensiv oder schlimm der Hurrikan wird, das Auge des Sturms ist immer mittig, ruhig und entspannt. Selbst der turbulenteste Hurrikan kann das Auge nicht verletzen oder schädigen. Das Zentrum – das Auge des Sturms – ist sicher. Wann immer du das Gefühl hast, deinen inneren Frieden wiederherstellen zu müssen: nutze deinen Atem, um sich mit diesem stillen Teil – deinem stillen Zentrum – in dir zu verbinden. Atme einfach ein und aus. Vielleicht ist das ab sofort ein hilfreiches Bild für dich: Du– im Auge des Sturms. Du – das Auge des Sturms.

    Manchmal kann es schwierig sein, das Auge des Hurrikans zu sehen, und manchmal vergessen wir, dass das Auge überhaupt da ist … es ist jedoch immer da. Es ist eine Konstante. Wenn wir nur genau genug hinschauen – selbst im stärksten, dunkelsten Hurrikan – werden wir früher oder später das stille Zentrum – das Auge des Sturms sehen: zentriert, ruhig und konstant.

    Bleib noch ein wenig bei dem Bild.

    Dann lös dich langsam und komm zurück in den Raum. Nimm wieder alles um dich herum wahr.

    Öffne deine Augen.

    Quelle: Halm, L. (24. März 2020): Übung: Achtsamkeits-Meditation “Im Auge des Sturms”. In: https://anti-stress-team.de/blog/achtsamkeit/achtsamkeits-meditation/ (15.12.2023). 

  • 17. Dezember
    Kalendertür 17
    Kalendertür 17
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    "Lieber Unrecht erleiden, als Unrecht tun" - Arendts Weiterentwicklung Sokratischer Gedanken

    Hannah Arendt setzte sich mit der bereits von Sokrates aufgestellten These auseinander: Lieber Unrecht erleiden, als Unrecht tun. Die zentrale Erkenntnis ist, dass das Individuum, das Unrecht tut, diese Handlung als bewusste Entscheidung getroffen hat. Und da die Persönlichkeit des Menschen sich nach Arendt nicht von seinen Handlungen trennen kann, wird die Entscheidung, Unrecht zu tun, zu einem Teil des Individuums. Daher muss sich das Unrecht tuende Individuum immer mit damit auseinandersetzten.

       
       
       
       
       
       
       
  • 18. Dezember
    Kalendertür 18
    Kalendertür 18
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Benjamin Franklin sagte...

    "Die Freiheit des Denkens führt zur Freiheit des Handelns."

  • 19. Dezember
    Kalendertür 19
    Kalendertür 19
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Aristoteles sagte...

    "Hohe Moralbegriffe sind Gewohnheitssache. Wir werden gerecht durch gerechtes Handeln, maßvoll durch maßvolles Tun, tapfer durch tapferes Verhalten."

  • 20. Dezember
    Kalendertür 20
    Kalendertür 20
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Albert Schweitzer sagte...

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. 

    Dieses Zitat zählt zur zentralen Erkenntnis der Ethik Albert Schweitzers: "Erfurcht vor dem Leben". 

  • 21. Dezember
    Kalendertür 21
    Kalendertür 21
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Die Effekte von Achtsamkeit auf Studentinnen und Studenten

    Konrad et al. zeigten 2023 in einer Studie, welche Wirkung Achtsamkeitsübungen auf Studentinnen und Studenten hat:

    "Eine kurze Achtsamkeitsübung war im Vergleich zu keiner solchen Übung mit 

    • Niedrigeren Stresswerten
    • Höheren Präsenzwerten
    • Höherer Motivation für die Kurse
    • Sowie besserer Stimmung bei den Studierenden verbunden.

    Die Effekte hielten über die gesamte Dauer der jeweiligen Kurseinheit an. Auch die Dozenten berichteten über positive Auswirkungen der Achtsamkeitsschulung."

    Konrad et. al. (2023): A multicenter feasibility study on implementing a brief mindful breathing exercise into regular university courses. Scientific Reports, 13(1). https://doi.org/10.1038/s41598-023-34737-0. 

  • 22. Dezember
    Kalendertür 22
    Kalendertür 22
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Immanuel Kant sagte...

    "Zwei Dinge erfüllen das Gemüth mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Ich sehe sie beide vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewusstsein meiner Existenz."

  • 23. Dezember
    Kalendertür 23
    Kalendertür 23
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Albert Schweitzer sagte...

    "Es ist besser hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer acht lässt."

  • 24. Dezember
    Kalendertür 24
    Kalendertür 24
    Foto: Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum (AJ)

    Joseph von Eichendorffs "Weihnachten" 

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus in’s freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schneees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!

    Der Lehrstuhl für Angewandte Ethik/Ethikzentrum wünscht ein besinnliches und frohes Fest sowie einen guten Start in das Neue Jahr 2024.