Testing measurement and structural invariance in latent moderated mediation models
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Die Professur für Psychologische Methodenlehre entwickelt und vermittelt Methoden, mit denen menschliches Erleben und Verhalten reliabel, valide und theoretisch fundiert erfasst werden kann. Sie versteht Methodenlehre als eigenständiges Grundlagenfach und zugleich als zentrales Bindeglied zwischen allen anderen Bereichen der Psychologie.
Das Forschungsprofil der Professur konzentriert sich auf fünf eng verbundene Schwerpunkte:
Psychometrie: Entwicklung und Erweiterung latenter Variablenmodelle zur Messung psychologischer Konstrukte, insbesondere unter Berücksichtigung von Messfehlern,
Methodeneffekten und Heterogenität.
Längsschnittanalysen: Analyse psychologischer Veränderungsprozesse in Panel- und Experience-Sampling-Daten mithilfe von Strukturgleichungsmodellen, Mehrebenenmodellen und Bayesianischen Verfahren.
Multimethodale Daten: Integration klassischer Survey-Daten mit modernen Datenquellen wie z. B. Wearables, mobile Sensing, digitalen Verhaltensspuren oder Multirater-Daten.
Causal Inference: Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Definition, Identifikation und Schätzung kausaler Effekte in komplexen längsschnittlichen Modellen.
Meta-Science und formale Theorien: Forschung zu Reproduzierbarkeit, meta-analytischen Strukturgleichungsmodellen und formalen methodologischen Theorien.
So verbindet die Professur psychometrische Grundlagenforschung mit modernen statistischen Verfahren und anwendungsorientierter psychologischer Forschung. Ziel ist es, psychologische Prozesse über Personen, Situationen und Kontexten, Methoden und Zeit hinweg präziser zu messen, besser zu modellieren und fundierter zu erklären.
Am Steiger 3, Haus 1
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Friedrich-Schiller-Universität
Institut für Psychologie
Professur für Psychologische Methodenlehre
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