Innovative optimisation of university teaching in social psychology
Logo des "Digital Flipped Classroom"
Graphic: Olia Blacher
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Student Mia Galbas
"The flipped classroom helped me to work on the content at regular intervals despite flexible scheduling. The informal discussion of the topics deepens them and the work in breakout sessions makes it easier to establish contact despite online teaching."
Image: Privat
What is the "Digital Flipped Classroom"?
The "Digital Flipped Classroom" is a teaching project at the Friedrich Schiller University Jena (university) chair of Social Psychology. The social psychology module in the Bachelor's degree programme in Psychology has been redesigned so that a mixture of digital teaching and application-oriented classroom sessions can be offered to the 300 students who register for|to take|the module each semester.
In traditional teaching, students are taught theoretical material in lectures and discussed from time to time. The transfer work on current socio-political problems, research questions or the evaluation or categorisation of certain content in an overall context is then usually carried out by the students alone at home, in their individual learning groups or sometimes in accompanying seminars.
The "flipped classroom" concept means that theoretical knowledge is no longer acquired together in the lecture, but alone at home - with the help of explanatory videos. Instead, the attendance phases are used to apply, discuss and deepen the theoretical content together.
The format is nicknamed "digital" because the theoretical knowledge content is made available digitally.
Tools zur Umsetzung des DFC
Graphic: Nicole Tchorz
Procedure of the lecture
Screenshot von Moodle
Screenshot: Nicole Tchorz
Moodle ist eine E-Learning Plattform, die es Dozent:innen ermöglicht, den Studierenden auf unkomplizierte Art und Weise das Material zum Kurs zur Verfügung zu stellen, zu kommunizieren, Aufgaben zu Lerninhalten zu stellen und vieles mehr. Im Folgenden werden die einzelnen Elemente, die wir für unseren Moodle-Kurs verwendet haben, näher erläutert.
How to flip Video: Das How to Flip Video bietet den Studierenden eine kurze Möglichkeit, sich mit dem Konzept des Digital Flipped Classroom bekannt zu machen.
Funktion Aktivitätsabschluss: Diese Funktion dient den Studierenden zur Übersicht ihres eigenen Lernfortschritts. Inhalte, die bereits bearbeitet worden sind, können abgehakt werden.
Fragenforum Das Fragenforum ist ein wichtiges Element der Kommunikation mit den Studierenden. Außerdem ist das Forum ein wichtiges Tool der Vorbereitungsphase, da so kontrolliert werden kann, ob die Studierenden die Inhalte des theoretischen Teils verstanden haben. Es können weitere Diskussion in der Präsenzphase angeregt werden.
Ankündigungen: Es erlaubt unkomplizierte Ankündigungen, ohne dass immer Emails verschicken werden müssen.
Feedbackecke: Die Feedbackecke ermöglicht es Studierenden, anonym konstruktive Kritik am Vorlesungskonzept zu äußern.
Geteilte Notizen: Hierbei handelt es sich um eine Funktion, bei der Studierende ihre mitgeschriebenen Notizen (ob aus der Präsenz- oder Vorbereitungsphase) mit ihren Kommiliton:innen teilen können.
Vorlesungsvideos: Die theoretischen Inhalte zur jeweiligen Sitzung werden in Form von Videos vermittelt. In diesen ist die Aufnahme einer klassischen Vorlesung zu sehen. Dabei wird die Aufnahme in drei Teile geteilt. Der Foliensatz, den der:die Dozent:in verwendet, wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Mentimeterfrage: Die Fragen dienen zur Feststellung, ob die gesehenen Inhalte auch verstanden worden sind. Es wird jeweils eine Frage pro Video gestellt (demnach werden insgesamt pro Sitzung drei Mentimeterfragen gestellt)
Unsere Empfehlung:
Allgemein empfehlen wir, die einzelnen Funktionen in kurzen, aber präzisen Sätzen näher zu beschreiben, damit die Studierenden wissen, womit Sie es zu tun haben. So können keine Missverständnisse entstehen, gerade wenn es darum geht, an wen der Inhalt gerichtet ist und von wem er kommt.
Im Folgenden möchten wir reflektieren, welche Elemente gut für das Konzept funktionieren und welche nicht.
Die Feedbackecke wurde im ersten Semester des Digital Flipped Classrooms (SS 2021) sehr rege benutzt, dieses Semester (WS 2021/22) jedoch eher selten. Trotzdem würden wir diese Funktion empfehlen, da so stetige Verbesserungen an den Inhalten/Aufgaben etc. vorgenommen werden können.
Die geteilten Notizen wurden von den Studierenden nicht wirklich verwendet, weswegen wir in Zukunft auf dieses Tool verzichten würden.
In unserer Evaluation hat sich gezeigt, dass die Studierenden insbesondere die hochgeladenen Vorlesungsvideos als hilfreich empfanden. Wir würden empfehlen, alle benötigten Inhalte, die während Vorbereitungs- und Präsenzphase verwendet werden, auf Moodle zur Verfügung zu stellen. Außerdem beschrieben viele der Befragten das Einreichen der Fragen im Fragenforum für sinnvoll.
Insgesamt würden wir Moodle als Plattform für die vor- und nachbereitende Phase weiterempfehlen, da wir sie sowohl für Studierende als auch für Dozent:innen als sehr benutzerfreundlich einstufen. Es ist schnell und einfach möglich, sich in die einzelnen Funktionen von Moodle einzuarbeiten und bietet zudem eine unkomplizierte Möglichkeit, mit den Studierenden in Kontakt zu treten. Moodle bietet noch etliche alternative Funktionen, die wir nicht verwendet haben, aber dennoch sinnvoll für das Flipped Classroom Konzept eingesetzt werden könnten.
Goals
Mentimeter
Screenshot: Luisa Vosse
Mentimeter ist ein E-Learning Tool. Es ermöglicht Interkation zwischen Studierenden und Lehrenden und kann helfen bestehende Wissenslücken zu identifizieren. Mit Hilfe eines internetfähigen Gerätes können Studierende anonym über Fragen abstimmen beziehungsweise auf diese reagieren. Dabei kann zwischen verschiedenen Formaten, wie zum Beispiel einem Multiple Choice oder einem Offenen Antwortformat, gewählt werden. Studierende gelangen entweder über einen geteilten Link direkt zu den Mentimeterfragen oder werden zu diesen weitergeleitet, nach der Eingabe eines geteilten Codes auf der Mentimeter Homepage.
Beim Erstellen der Slides kann rechts an der Seite unter dem Reiter Type zwischen verschiedenen Formaten der Slides gewählt werden. Diese sind unterteilt in beliebte Fragenformate, kompetitive Qizzes und Inhaltsfolien. In unserem Beispielfall wurde die Wordcloud als Format gewählt.
Unter dem Reiter Content, wie in dem Screenshot oben zu sehen, lassen sich inhaltliche Einstellungen vornehmen. Dort können Sie Ihren Text einfügen und wenn Sie mögen auch eine Grafik. Diese kann die Folie verschönern oder sich auf die Frage beziehen. Außerdem lässt sich einstellen wie viele Antworten jemand pro Frage geben kann und ob Fragen mehrmals oder nur einmal beantwortet werden können. Wenn Sie auf das „?“ klicken, finden Sie Erklärungen für die einzelnen Funktionen. In unserem Beispiel wurde keine Grafik eingefügt. Die Teilnehmenden Studierenden konnten an der Umfrage einmal teilnehmen und konnten drei Antworten geben.
Einsatzmöglichkeiten: z.B. zur Überprüfung des Selbststudiums oder zur Anregung von Diskussionen
Unsere Erfahrungen mit Mentimeter: Wir haben Mentimeter während der Vorbereitungsphase genutzt. Dabei haben wir hauptsächlich mit dem Format Word Cloud, Open Ended und Multiple Choice gearbeitet. Den Studierenden stand zu jedem der drei Vorlesungsvideos eine Mentimeterfrage zur Reflektion des Gelernten und Überprüfung des Selbststudiums zur Verfügung. Die Ergebnisse der Mentimeterfragen wurden in der folgenden Präsenzphase zusammen mit dem Dozierenden besprochen. Die Mehrheit der Studierenden empfand die Mentimeterfragen als hilfreich. Über 65% der Studierenden, die an der Evaluation des Wintersemesters 2021/2022 teilnahmen, bewerteten die Mentimeterfragen als nützlich oder eher nützlich.
Which formats is the digital flipped classroom suitable for?
Arbeitsbuch
Screenshot: Selina Schlosser
Das Arbeitsbuch bietet den Studierenden die Möglichkeit, Inhalte aus den Präsenzsitzung zu notieren und die gewonnenen Erkenntnisse persönlich zu reflektieren - und damit dauerhaft festzuhalten.
Es kann dabei genutzt werden, um persönliche Gedanken, Fragen, Notizen und Ergebnisse aus den Gruppenübungen niederzuschreiben oder anderweitig darzustellen. In auf die Veranstaltung abgestimmten Textfeldern können alle Inhalte strukturiert festgehalten werden.
Das Arbeitsbuch umfasst Abschnitte für jede der 12 Präsenzsitzungen und die Textvorlagen teilen sich dabei für jede Sitzung in jeweils zwei Bereiche auf, die nachfolgend genauer erläutert werden. Diese sind für jede Sitzung entsprechend gekennzeichnet.
Teil I – Notizen und Ergebnisse der Präsenzsitzung
Dieser Abschnitt bietet die Möglichkeit, Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Präsenzsitzung festzuhalten. Dies können z.B Antwortmuster aus der Mentimeter-Auswertung, Antworten auf Fragen der anderen Studenten oder Gruppenergebnisse aus den Übungen sein.
Die einzelnen Textfelder dieses Abschnittes sind in Hinblick auf den Ablauf der Präsenzsitzungen konzipiert worden. Hierdurch wurde eine übersichtliche Struktur geschaffen, die das Ausfüllen erleichtert und einen guten Überblick gewährleistet.
Es gab die Möglichkeit die Ergebnisse im Anschluss an die Präsenzveranstaltung auf Moodle hochzuladen und die Ergebnisse dadurch mit anderen Studierenden zu teilen. Dadurch konnten andere Sichtweisen kennengelernt und damit zusätzliche Gedankenimpulse geschaffen werden.
Teil II - Persönliche Reflexion
Im zweiten Teil des Arbeitsbuches geht es um die persönliche Reflexion. Diese Reflexion soll den Studierenden die Chance bieten, sich nach der Sitzung noch einmal in Ruhe Gedanken zum Thema der Veranstaltung zu machen und diese festzuhalten. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen in Zukunft Wichtiges noch einmal nachzusehen, Inhalte zu wiederholen, sich interessante Erkenntnisse wieder vor Augen zu führen und spannende Denkanstöße zu reaktivieren.
Unsere Erfahrungen mit dem Arbeitsbuch:
Das Arbeitsbuch wurde von den Studierenden leider nicht so gut angenommen und wenig verwendet.
Empirical background
Sources
How can the "Digital Flipped Classroom" be implemented?
This flipped classroom concept was used during the coronavirus pandemic. As it was originally planned for face-to-face teaching, we had to switch to an online concept and were therefore able to test digital tenders for the flipped classroom in particular. Moodle was the platform of choice, which was mainly used to provide learning materials, assignments and communication with students. The synchronised face-to-face sessions were held via Zoom, a video communication platform that has become increasingly popular since the pandemic. Functions of the platform, such as the break-out rooms, made it easy to carry out the planned small group work. We also used Mentimeter a lot, as it allowed us to check the knowledge students had learnt in an uncomplicated way.
Nevertheless, the flipped classroom concept also works without digital methods. In the following, we would like to suggest alternatives with which the concept can also be implemented in analogue form:
Presence phase: group work; discussions; asking questions; flash presentations
Preparation phase: content in the form of worksheets; audio tracks; working on book chapters yourself; answering questions and working on tasks discussed in the face-to-face phase; content prepared by the students themselves
We would now like to take a closer look at the material that was necessary for the implementation of our flipped classroom and reflect on the extent to which the following methods worked for us