Kinder forschen mit

Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Herzlich willkommen am Lehrstuhl für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters! 
Kinder forschen mit
Foto: Shutterstock

"Without mental health there can be no true physical health" 

Dieses Zitat aus dem Jahr 1954 des ersten Direktors der World Health Organization (WHO), Brock Chisholm, hat an seiner Gültigkeit nichts verloren - vor allem in den aktuellen Zeiten multipler Krisen. Die Coronapandemie, der Angriffskrieg auf die Ukraine, Energiekrisen und über allem die Klimakrise beschäftigen Kinder und Jugendliche. Schon ohne diese Krisen leiden bis zu 20% aller Kinder und Jugendlichen im Laufe ihrer Entwicklung an einer psychischen Störung wie einer Angststörung, Depression, Hyperaktivität oder aggressiven Störung. Diese zeigen häufig einen chronischen Verlauf bis ins Erwachsenenalter bzw. das Risiko für eine Neuerkrankung im späteren Leben erhöht sich. 

Was machen wir?

Die Erforschung der psychopathologischen Entwicklung in Kindheit und Jugend ist zentral, um zum einen die Störungen zu verstehen und zum anderen darauf basierend betroffene Kinder und Jugendliche mit passenden und evidenzgestützten Interventionen zu unterstützen. Wir arbeiten daher in der Grundlagen- und Interventionsforschung basierend auf ganzheitlichen, biopsychosozialen Modellen mit einem Fokus auf Angststörungen, die den größten Bereich der psychischen Belastung im Kindes- und Jugendalter darstellen. Wir stellen außerdem in Grundlagenmodellen den Einfluss sozioökologischer Krisen auf die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. Dies geschieht unter dem Einbezug von Kindern und Jugendlichen selbst sowie perspektivisch deren Bezugspersonen. 

Aktuelles

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Nele Dippel zum Erhalt einer Förderung durch den LIFE-„Talent“-Fund. Die Förderung unterstützt die Umsetzung Ihres Projekts „Disentangling parent-child-interaction: A mechanism-based perspective on child and adolescence depression.“
Mehrere nach oben gestreckte Daumen
Foto: Adobe Stockphotos
Mit dem Buch „Umgang mit gesellschaftlichen Krisen im Schulalltag“ im Hogrefeverlag wollen die Autor*innen Prof. Dr. Julia Asbrand, Dr. Felix Peter, Prof. Dr. Claudia Calvano und Lea Dohm aufzeigen, wie gesellschaftliche Krisen (von COVID-19 über Kriege bis zur Klimakrise) in der Schule wirken und wie sich Schule neu aufstellen kann, um diesen Krisen zu begegnen. In einem ersten Interview gibt es einen Einblick: https://www.hogrefe.com/de/thema/mit-gesellschaftlichen-krisen-im-schulalltag-umgehen
Titelseite Buch Umgang mit gesellschaftlichen Krisen im Schulalltag
Foto: Prof. Dr. Julia Asbrand
Neuer Mitarbeiter in der Forschung: Johannes Lehnen
Johannes Lehnen
Foto: Johannes Lehnen
Initiative Thüringen Weltoffen
Logo Weltoffenes Thüringen
Foto: www.thueringen-weltoffen.de
Unsere Ambulanz wird ab Januar zudem von Lucie Carstens-Schlestein unterstützt, die als Mitarbeiterin für die Einführung einer elektronischen Patient*innenakte eine Schlüsselstelle für die Vernetzung von IT und Ambulanz besetzen wird. Wir freuen uns über die hoch kompetente Verstärkung und heißen sie herzlich willkommen!
Lucie Carstens-Schlestein
Foto: Lucie Carstens
Das neue Jahr startet äußerst gut mit neuen Kolleg*innen. Unser Lehr- und Ambulanzteam wird über unsere neue Lehrtherapeutin Mira Grüger-Volz verstärkt, die in die Planungen und Durchführung von Therapien in unserer Hochschulambulanz einsteigen wird. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Start im Team!
Lehrstuhl für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters