Aktuelle Ausschreibungen
Wir vergeben aktuell ein Forschungspraktikum in einem spannendem Projekt über die Grundlagen statistischen Lernens bei Kindern und Jugendlichen mit Angststörung. Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hierpdf, 218 kb. Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich bei Johannes Lehnen (johannes.lehnen@uni-jena.de).
Aktuell sind Praktika in der Ambulanz und der Forschungsabteilung möglich (z.B. BQT-I/ Orientierungspraktikum). Bewerben Sie sich bei Interesse gern initiativ!
Informationen zu Abschlussarbeiten
Sollten Sie Interesse an einer Abschlussarbeit in unserem Lehrstuhl haben, melden Sie sich bitte bei: Marie-Luise Völker (marie-luise.voelker@uni-jena.de). Dies gilt für die ausgeschriebenen Arbeiten sowie für Initiativbewerbungen.
Bitte beschreiben Sie in Ihrer Mail Ihre Vorstellungen/ Wünsche zum Zeitplan ihrer Abschlussarbeit und senden Sie außerdem einen Lebenslauf und eine aktuelle Notenübersicht. Gerne können Sie sich auch mit eigenen Themenwünschen sowie der Betreuung externer Arbeiten (z.B. Klinikum) bei uns melden. Wenn eine inhaltliche und formale Passung gegeben ist, übernehmen wir die Betreuung.
Generelle Informationen zu Abschlussarbeiten am Lehrstuhl für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters finden Sie hier: Leitfaden Abschlussarbeiten KliKiJupdf, 422 kb
Außerdem haben wir hier Hinweise zur Nutzung von KI-Tools im Rahmen von Abschlussarbeiten an unserem Lehrstuhl zusammengestellt: Vorgaben zur Nutzung von KI-Toolspdf, 304 kb
Aktuell offene Themen für Abschlussarbeiten:
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Eine Masterarbeit: Thüringen im Fokus
Gemeinsam mit der Landesschüler:innenvertretung untersuchen wir in einem Forschungsprojekt die psychische Gesundheit von Schüler:innen in Thüringen. Globale Krisen wie Pandemie, Klima und Krieg sowie zunehmende politische Polarisierung belasten insbesondere junge Menschen und prägen ihren schulischen Alltag. Ziel des Projekts ist es, einen thüringenweiten Überblick darüber zu gewinnen, wie es Schülerinnen aktuell geht, welche gesellschaftspolitischen Themen sie beschäftigen und welche schulischen Unterstützungs- und Präventionsangebote ihnen zur Verfügung stehen. Dabei interessieren uns sowohl Risikofaktoren als auch besonders protektive Faktoren für die psychische Gesundheit. Zudem möchten wir genauer verstehen, wie psychische Belastungen mit politischer Orientierung, gesellschaftlichem Engagement oder Phänomenen wie Populismus und Verschwörungsglauben zusammenhängen und inwiefern Schule Raum für Austausch und Teilhabe bietet. Die Masterarbeit kann – je nach Interesse – quantitative oder qualitative Methoden einsetzen, beispielsweise Befragungen oder Interviews mit Schüler*innen und Lehrkräften. Wir bieten eine enge fachliche Betreuung, Zugang zu schulischen Kooperationspartnern sowie die Möglichkeit, an einem gesellschaftlich hochrelevanten Projekt mit praktischer Bedeutung für schulische Prävention mitzuwirken. Bitte melden Sie sich mit einer kurzen Interessensbekundung, Leistungsübersicht und ggf. Lebenslauf.
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Evaluation eines Selbsthilfekonzepts für Jugendliche und junge Erwachsene mit internalisierenden Beschwerden, Prüfungsangst und Leistungsdruck (1 Masterarbeit)
In Kooperation mit dem IKOS wird eine Selbsthilfegruppe für junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren konzipiert und durchgeführt. Ziel ist es, einen geschützten Rahmen zu schaffen, in dem sich Betroffene zu Themen wie Prüfungsangst, Leistungsdruck sowie weiteren internalisierenden Beschwerden (Angst, depressive Symptome) austauschen und gegenseitig unterstützen können.
Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der Peer-Ansatz (von Jugendlichen für Jugendliche), bei dem die Teilnehmenden aktiv in die Gestaltung der Inhalte und Prozesse der Gruppe eingebunden werden.
Im Rahmen der Masterarbeit wird dieses Selbsthilfekonzept wissenschaftlich evaluiert. Dabei sollen sowohl die Akzeptanz und subjektive Wirksamkeit des Angebots als auch mögliche Veränderungen in Bezug auf Belastungserleben, Selbstwirksamkeit und Coping-Strategien untersucht werden. -
Machbarkeits- und Umsetzbarkeitsevaluation von Modulen einer digitalen Intervention zu 1) soziale Kompetenzen und 2) Selbstmanagement (1-2 Masterarbeiten)
Diese Masterarbeiten fokussieren die Evaluation einzelner Module einer digitalen, unbegleiteten Intervention zur Förderung psychischer Gesundheit in der Adoleszenz. Untersucht werden insbesondere Inhalte zu sozialen Kompetenzen sowie zum Selbstmanagement im Umgang mit Stress und belastenden Anforderungen.
Ziel ist es, die Umsetzbarkeit und Nutzerfreundlichkeit der einzelnen Interventionsbausteine zu prüfen und deren Akzeptanz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erfassen. Darüber hinaus sollen erste Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwiefern die vermittelten Strategien im Alltag angewendet werden können.
Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Optimierung der digitalen Intervention.