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TouchNet

Berührungen und neuronale Netzwerke im Zusammenhang mit sozialen Prozessen und Stressreduktion - gefördert durch den „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrates (ERC)
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Foto: Melina-Elena Moutsia

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In diesem Projekt untersuchen wir zwischenmenschliches Berührungsverhalten im Alltag. Ziel ist es, eine internationale Datenbank mit über 100.000 Berührungsereignissen zu erstellen und für andere Forschende verfügbar zu machen. Genutzt wird dafür die „Ecological Momentary Assessment“-Methode, bei der Teilnehmende auf ihrem Smartphone notieren, wann, wo, wie, mit wem und mit welchen Folgen sie Berührungen austauschen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Wirkungen im sozialen Miteinander und auf stressreduzierenden Effekten.Ergänzt werden soll dieser alltagsnahe Ansatz durch Untersuchungen von neuronalen Mechanismen. So nehmen zwei fMRT-Studien Gehirnaktivitäten bei Berührungen im Kontext von Stress unter die Lupe und eine Hyperscanning-Studie soll zeigen, ob Berührung die Synchronisierung von Gehirnwellen zweier Menschen erhöht.

Kontakt: Ilona Croy & Mathilde Gallistl & Yvonne Friedrich & Edgardo Silva & Melina-Elena Moutsia