TouchNet

Berührungen und neuronale Netzwerke im Zusammenhang mit sozialen Prozessen und Stressreduktion - gefördert durch den „Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrates (ERC)

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Foto: Melina-Elena Moutsia
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Europäischer Forschungsrat

Foto: Europäischer Forschungsrat (European Research Council)

Projektlaufzeit: Juni 2025 - Mai 2030

In diesem Projekt untersuchen wir zwischenmenschliches Berührungsverhalten im Alltag. Ziel ist es, eine internationale Datenbank mit über 100.000 Berührungsereignissen zu erstellen und für andere Forschende verfügbar zu machen. Genutzt wird dafür die „Ecological Momentary Assessment“-Methode, bei der Teilnehmende auf ihrem Smartphone notieren, wann, wo, wie, mit wem und mit welchen Folgen sie Berührungen austauschen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Wirkungen im sozialen Miteinander und auf stressreduzierenden Effekten.Ergänzt werden soll dieser alltagsnahe Ansatz durch Untersuchungen von neuronalen Mechanismen. So nehmen zwei fMRT-Studien Gehirnaktivitäten bei Berührungen im Kontext von Stress unter die Lupe und eine Hyperscanning-Studie soll zeigen, ob Berührung die Synchronisierung von Gehirnwellen zweier Menschen erhöht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-WebseiteExterner Link. 

Projektmitarbeitende

  1. Gallistl, Mathilde, Dr.

    wiss. Mitarbeiterin Professur Klinische Psychologie
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    Institutsgebäude (Haus 1)
    Am Steiger 3
    07743 Jena

    Sprechzeiten:
    nach Vereinbarung

    Mathilde Gallistl hat Physik und Biologie an der Universität Hamburg und der LMU München studiert. Sie hat ihre Promotion in Psychologie am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Universität Leipzig geschrieben. Ihre Forschung beschäftigt sich mit Empathie, Stress und Bindung in romantischen Paaren sowie neuronalen Korrelaten von affektiven Berührungen. In ihrer Freizeit beobachtet sie gerne Sterne, tanzt und interessiert sich für Tierrechte.

    Porträt von Mathilde Gallistl
    Foto: Mathilde Gallistl
  2. Friedrich, Yvonne

    wiss. Mitarbeiterin Professur Klinische Psychologie
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    Institutsgebäude (Haus 1), Raum 119
    Am Steiger 3
    07743 Jena

    Sprechzeiten:
    nach Vereinbarung

    Yvonne Friedrich promoviert zur Streichelwirkung bei frühgeborenen Babys. Sie hat Psychologie und Neurowissenschaften in Dresden studiert und befindet sich aktuell in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Bevor sie im September 2021 nach Jena kam, hat sie als Wissenschaftsjournalistin beim YouTube-Kanal „Psychologeek“ gearbeitet. In ihrer Freizeit fährt sie Rad oder schreibt (viel zu lange) Artikel für die studentische Zeitschrift „Psycho-Path“.

    Yvonne Friedrich
    Foto: Antonie Bierling
  3. Silva, Edgardo

    wiss. Mitarbeiter Professur Klinische Psychologie
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    Institutsgebäude (Haus 1), Raum 132
    Am Steiger 3
    07743 Jena

    Sprechzeiten:
    nach Vereinbarung

    Edgardo studied Biomedical Engineering and then did his Master in Neurosciences in Chile, he worked at the Universidad de Valparaíso as a researcher in areas of Biomechanics, Ergonomics and Neurosciences, the latter specifically in the effects of affective touch in humans.
    He has started his doctorate in Jena with the aim to investigate the effects of social touch on loneliness.
    In his free time he enjoys cycling, long walks and reading.

  4. Moutsia, Melina-Elena

    wiss. Mitarbeiterin Professur Klinische Psychologie
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    Institutsgebäude (Haus 1)
    Am Steiger 3
    07743 Jena

    Sprechzeiten:
    Nach Vereinbarung

    Melina-Elena Moutsia hat in Jena Psychologie studiert und befindet sich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Am Lehrstuhl arbeitet sie im ERC-Projekt TOUCHNET an ihrer Promotion zu zwischenmenschlichen Berührungen. Ihr Ziel für dieses Jahr ist es, jede Stelle der Saale-Horizontale ein Mal abgelaufen zu haben.

    Melina Moutsia
    Foto: Felix Blumenstein