Aktuelles

Information

Die Mitarbeiter:innen des Arbeitsbereichs "Arbeits-, und Wirtschaftssoziologie" sind viel im Homeoffice tätig. Per Mail sind sie durchgängig erreichbar, die telefonische Erreichbarkeit ist ggf. eingeschränkt. Für persönliche Treffen empfehlen wir eine vorherige Anmeldung bei dem:der jeweiligen Mitarbeiter:in.

  • Stellenausschreibungen

    Stellenausschreibung

    (Bewerbungsfrist: 14.3.2026)

    Für die Mitarbeit am Arbeitsbereich „Arbeits- und Wirtschaftssoziologie“ (Leitung: Prof. Dr. Stefan Schmalz) am Institut für Soziologie (Friedrich-Schiller-Universität Jena) werden mehrere Stellen als studentische:r/wissenschaftliche:r Assistent*in/Hilfskraft (w/m/d) im Laufe des Sommersemesters 2026 besetzt.

    Die Stellenauschreibung können sie hier als pdf herunterladenpdf, 137 kb.

    KONTAKT/BEWERBUNGSGESPRÄCHE:

    Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den entsprechenden Unterlagen (kurzes Anschreiben, Lebenslauf, Nachweis bisher erbrachter Studienleistungen/Zeugnis sowie eine von Ihnen erstellte Hausarbeit oder BA-Arbeit) in elektronischer Form (PDF-Datei) bis zum 14.03.2026 per E-Mail an Prof. Dr. Stefan Schmalz (s.schmalz@uni-jena.de) und Frau Katja Kühn (katja.kuehn@uni-jena.de). Geben Sie bitte an, für welche Stellen Sie sich interessieren. Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich bereits am 18.03.2026 (Zeitraum: 11:00-18:00 Uhr) online stattfinden, Einladungen werden bis zum 16.03.2026 abends versendet.

  • Veranstaltungen

    WORKSHOP: Arbeitgebermacht. Theoretische Erweiterungen des Machtressourcenansatzes und empirische Perspektiven

    Wann:  Do 28. – Fr 29. Mai 2026
    Wo:  Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Beschreibung des Workshops

    In der arbeits- und industriesoziologischen Debatte ist eine heuristische Bestimmung und systematische Analyse von Arbeitgebermacht bislang weitgehend ausgeblieben. Während der Machtressourcenansatz für die Analyse von Lohnabhängigenmacht eine umfangreiche Heuristik bereitstellt, lässt sich eine vergleichbare konzeptionelle Ausarbeitung für die Arbeitgeberseite bislang nicht feststellen. Allerdings lassen sich seit einiger Zeit verschiedene Ansätze registrieren, die die Analyse von Arbeitgebermacht explizit in den Fokus rücken und auf eine entsprechende Erweiterung des Machtressourcenansatzes zielen. Diese Ansätze betonen, dass Arbeitgebermacht nicht nur auf betrieblichen Strategien oder organisationsbezogenen und institutionellen Ressourcen, sondern in hohem Maße auf eigentumsförmig verfassten Verfügungsmachtpositionen basiert. Während Lohnabhängigenmacht grundlegend auf der Herstellung von Organisationsmacht beruht, stellt das Eigentum an den Produktionsmitteln, d. h. ökonomische Macht, den Kern von Arbeitgebermacht dar. Veränderungen von Eigentumsformen, Finanzialisierungsprozesse und neue Unternehmens- und Governance-Modelle haben daher direkte Implikationen für die Konfiguration und Mobilisierung arbeitgeberseitiger Machtressourcen. Umgekehrt prägen diese Machtressourcen, wie Eigentumsordnungen konkret wirken, stabilisiert oder transformiert werden.

    Gleichzeitig zeigt sich in der empirischen Forschung ein verstärkter theoretischer Bedarf nach konzeptionellen Instrumenten zur Analyse arbeitgeberseitiger Machtressourcen. Arbeitskämpfe stoßen an ihre Grenzen, obwohl in den Betrieben ein hoher Organisierungsgrad besteht und zentrale Machtressourcen mobilisiert werden konnten, eben weil arbeitgeberseitige Machtressourcen (ökonomische, institutionelle, organisations- oder gesellschaftliche Macht) strategisch eingesetzt werden. Immer häufiger lassen sich zudem Formen offensiver Arbeitgeberstrategien beobachten, vom Austritt aus dem Flächentarifvertrag über die gezielte Schwächung betrieblicher Mitbestimmung bis hin zu aggressiven Union-Busting-Maßnahmen. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit einer systematischen Heuristik von Arbeitgebermacht, die sowohl für die Analyse aktueller Konflikte als auch für die Entwicklung gewerkschaftlicher Gegenstrategien fruchtbar gemacht werden kann.

    Der Workshop soll verschiedene theoretische und empirische Ansätze zusammenbringen und die Perspektive einer theoretischen Erweiterung des Machtressourcenansatzes zur Analyse von Arbeitgebermacht diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Verbindung eigentumstheoretischer und machtanalytischer Perspektiven auf Arbeitsbeziehungen, um arbeitgeberseitige Machtressourcen systematisch zu erfassen. Gleichzeitig wird erörtert, wie eine solche theoretische Erweiterung die empirische Forschung informieren und zur Entwicklung einer geeigneten Heuristik beitragen kann.

    Ziele des Workshops

    •  Diskussion und Zusammenführung theoretisch-heuristischer Ansätze von Arbeitgebermacht
    •  Reflexion der empirischen Forschungspraxis zu arbeitgeberseitigen Strategien
    •  Aufbau und Vertiefung eines Forschungsnetzwerks zu Arbeitgebermacht

    PROGRAMM

    Programm als pdfpdf, 310 kb

    Donnerstag, 28. Mai 2026

    Carl-Zeiss-Straße 3, Seminarraum 274

    18:00   Power Resources Approach revisited? [IN ENGLISH]

    • Jens Arnholtz (Kopenhagen)
    • Bjarke Refslund (Aalborg)
    • Stefan Schmalz (Jena)

    Freitag, 29. Mai 2026

    Carl-Zeiss-Straße 3, Seminarraum 131

    9:00     Begrüßung

    •  Stefan Schmalz (Jena)

    THEORETISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR ARBEITGEBERMACHT

    9:15     Was ist Arbeitgebermacht?

    •  Felix Syrovatka (Jena)
    •  Kommentar: Sarah Nies (Göttingen)

    10:30   Kaffeepause

    11:00   Akteurszentrierte Erweiterung des Machtressourcenansatzes

    •  Jule Westerheide (Bochum)
    •  Martin Lenzer (Bochum)
    •  Kommentar: Steffen Liebig (Jena)

    12:00   Mittagspause

    MACHTRESSOURCEN IN DER PRAXIS

    13:00   Demobilisierungsmacht: Union Busting bei einem ostdeutschen Elektroautohersteller

    •  Serife Erol (Jena)
    •  Maria Neuhauss (Jena)
    •  Sophie Steidel (Jena)
    •  Kommentar: Marcel Thiel (Berlin)

    13:50   Amazon mit Arbeitgebermachtressourcen verstehen

    •  Hans-Christian Stephan (DGB)
    •  Kommentar: Verena Riedmüller (Organizi.ng)

    14:40   Kaffeepause

    15:00   Reedereimacht als Arbeitgebermacht. Das Beispiel Hamburger Hafen

    •  Janina Puder (Cottbus)
    •  Kommentar: Anne Engelhardt (Göttingen)

    15:50   Arbeitgebermacht im öffentlichen Dienst

    •  Julia Dück (ver.di)
    •  Kommentar: Simone Claar (Hannover)

    WEITERE PLANUNG

    16:40   Abschlussrunde und weitere Planung

    17:15   Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

     ***

    Workshop des AK Strategic Unionism: Gewerkschaftliche Erneuerung in der Zeitenwende

    Wann: Fr, 10.4.2026 – Sa, 11.4.2026
    Wo: Seminarraum 385, Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
    Teilnehmer:innen: 45 Personen; Wissenschaftler:innen, Student:innen, Gewerkschafter:innen
    Förderung: Arbeitsbereich Arbeits- und Wirtschaftssoziologie + Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Abstract:

    Die deutschen Gewerkschaften stehen vor einer herausfordernden Situation. Konnte der DGB im Jahr 2023 erstmals seit über zwei Jahrzehnten Mitgliedergewinne verzeichnen, hat sich nur zwei Jahre später die Situation stark verändert. Auch die Gewerkschaften erfahren eine Zeitenwende: Die Kapitalseite kündigt aggressiv sozialpartnerschaftliche Arrangements auf betrieblicher Ebene auf und geht politisch gegen Standards „guter Arbeit“ vor. Auf staatlicher Ebene stehen historische Errungenschaften wie der 8-Stunden-Tag zur Disposition. War noch vor kurzem der „Arbeitnehmer:innenmarkt“ mit Fachkräfteengpässen in aller Munde, lässt sich nun eine massive Entlassungswelle in der Industrie beobachten. Die sozialökologische Transformation von Produktion und Arbeit wurde politisch ausgebremst, rechtsgerichtete Deutungsmuster gewinnen in diesem Kontext betrieblich an Bedeutung. Massive Investitionen finden hingegen in der Rüstungsindustrie statt, um Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Auch Ver.di scheint ihre (Organizing)-Erfolge nicht umstandslos fortsetzen zu können: Im erfolgreichen Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft bröckelt erstmals seit vielen Jahren die Mitgliedschaft. Gleichzeitig lässt sich eine Vielzahl von Arbeitskämpfen beobachten, darunter eine (defensive) Streikwelle in der Industrie und verschiedene aufsehenerregende Streikauseinandersetzungen wie beim Charité Facility Management in Berlin. Der Workshop fragt nach den Gründen dieses Wandels, aber insbesondere auch nach Strategien, um dieser schwierigen Situation zu begegnen und gewerkschaftlich wieder in die Offensive zu gehen.

    Programm:

    Freitag, 10.4.

    Achtung, wir beginnen bereits um 12:15 Uhr!

    12:15-12:45 Uhr: Stefan Schmalz (FSU Jena): Einführung in den Workshop

    12:45-14:15 Uhr: Blockierte sozial-ökologische Transformation

    • Klaus Dörre (Universität Kassel): Ende der grünen Welle in der Automobilindustrie?
    • Yvonne Möller (IGM Heilbronn-Neckarsulm): Die Sicht der Beschäftigten auf die Transformation
    • Karla Zierold (FSU Jena): Angriff auf Sozialpartnerschaft? Die Automobilindustrie in der Krise

    14:45-16:15 Uhr: Zeitenwende: Umgekehrte Rüstungskonversion?

    • Peter Bartelheimer (SOFI, Göttingen): Konversion – Historische Prägung und Begriff
    • Johanna Sittel und PQ-Projektgruppe (FSU Jena): Gegenkonversion: Eine Fallstudie
    • Ulrike Eifler (IG Metall Würzburg): Gewerkschaften in der Zeitenwende

    16:45-18:00 Uhr: AK Strategic Unionism – Gemeinsame Projektentwicklung

    18:30-19:30 Uhr: Daniel Gutiérrez (Ver.di Berlin): Resisting AI: The TikTok-Strike

    – Abendessen –

    Samstag, 11.4.

    9:30-11:00 Uhr: Organisieren am Konflikt im Dienstleistungssektor

    • Heiner Dribbusch et al. (Mannheim): Organizing im Dienstleistungssektor – Eine Zwischenbilanz
    • Yalcin Kutlu (Universität Hamburg): Streiks in den Sozial- und Erziehungsdiensten
    • Piet Heinrich/ Lydia Weiler (beide FSU Jena): Streikmonitor: Arbeitskonflikte im Gesundheitssektor

    11:30-13:00 Uhr: Kampf gegen rechts im Betrieb

    • Daphne Weber (Kampagnenagentur Ballhaus West, Berlin): Gewerkschaftliche Kampagnen von rechts: Das Beispiel Zentrum
    • Katja Barthold (Ver.di Thüringen): Betriebliche Erfahrungen im Kampf gegen rechts
    • Johannes Kiess (Universität Leipzig): Demokratische Selbstwirksamkeit im Betrieb als Schutzfaktor gegen Rechtsextremismus?

    Bitte meldet Eure Teilnahme am Workshop so früh wie möglich, spätestens jedoch bis zum 30.3. bei Karla Zierold (karla.zierold@uni-jena.de) an. Vielen Dank!

    ***

    Workshop: Fragmented Globalization The Contested Governance of Global Capitalism 

    Abstract: Trade conflicts, sanctions, and company bans have placed questions of economic interdependence at the center of political and academic debate. The Trump administration’s tariff offensive and escalating US-China rivalry, the looming climate crisis, and a growing economic nationalism are increasingly challenging the liberal vision of a unified global market. In its place emerges a geoeconomically charged “new state capitalism” that threatens to fragment the world into territorial blocs. Amid these shifts, we observe contradictory firm responses: their strategies oscillate between strategic decoupling and adaptive integration, particularly in high-tech sectors where conflicting pressures from states and markets produce contradictory incentives and fragmented pathways. All these developments have reshaped our thinking about globalization, shifting priorities from integration to fragmentation and from interdependence to strategic autonomy. The workshop explores the driving Central European Time forces and consequences of this shift with a focus on the interplay between economic, security, and geopolitical logics. It zooms in on the contested governance of global capitalism across multiple domains: the reconfiguration of global production networks and trade flows; high-tech competition and struggles over technological sovereignty; the role of financial flows and monetary hierarchies; and the politics of infrastructure and strategic connectivity. Rather than analyzing these developments in isolation, the workshop seeks to explore their entanglements and cumulative impact on the current trajectory of global capitalism.

    Date: Tursday 20th to Friday 21st November 2025
    Location: JenTower, Floor 23, Leutragraben 1, 07743 Jena 

    and online: 
    https://uni-jena-de.zoom-x.de/j/8119013134Externer Link
    Meeting ID : 811 901 3134
    Passcode: 997462

    Places for participation are limited. Please register for participation by emailing: clara.mattern@proton.me

    The workshop is organized by the Project B08 “Property Conflicts and State Responses to the Internation alization of Chinese Companies in the US and the EU” as part of the Collaborative Research Centre 294 “Structural Change of Property” (funded by the German Research Foundation) at Friedrich Schiller University Jena.

    Please dowload the Program herepdf, 218 kb!

    ***

    Forschungskolloquium im Wintersemester 2025/26: 
    Geoökonomie, Ökologie, Corona: Arbeitswelt im Umbruch

    Zeit: Donnerstag 18:00 – 20:00 Uhr
    Ort: Carl-Zeiss-Straße 3, Seminarraum 274
    und/oder online: https://uni-jena-de.zoom-x.de/j/69068010723,Externer LinkMeeting-ID: 690 6801 0723, Kenncode: 486293

    Zur MailinglisteExterner Link

    Programmflyer als pdfpdf, 1 mb

    PROGRAMM

    Mittwoch, 15. Oktober
    Stefan Schmalz (Friedrich-Schiller-Universität Jena): Vom Fordismus zum Teslaismus? Eine Analyse zum Wandel des Produktionsmodells
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich »Allgemeine und Theoretische Soziologie«

    Donnerstag, 30. Oktober - interne Veranstaltung
    Johanna Sittel u. a. (Friedrich-Schiller-Universität Jena):
    Das Jenaer Methodenbuch zur Arbeits- und Industriesoziologie

    Donnerstag, 6. November
    Heiner Dribbusch (Mannheim):
    Streiken im Umbruch —Beobachtungen und Analysen zum Arbeitskampf geschehen seit 2022

    Donnerstag, 20. November - nur online über Zoom
    Milan Babić (Universiteit van Amsterdam):
    Geoökonomie. Anatomie einer neuen Weltordnung

    Freitag, 21. November -  Workshop von 9:00–17:30 Uhr
    Workshop "Fragmented Globalisation. The Contested Governance of Global Capitalism"
    Anmeldung bei: clara.mattern@proton.me

    Donnerstag, 27. November
    Felix Syrovatka (Friedrich- Schiller-Universität Jena): 
    Rechtskämpfe um Tarifautonomie

    Donnerstag, 11. Dezember
    Stefanie Hürtgen (Universität Salzburg):
    Arbeit, Zentrum und Peripherie in Europa

    Donnerstag, 8. Januar
    Bettina Kohlrausch (Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut Düsseldorf):
    Was von Corona übrig bleibt. Erwerbsarbeit, Sozialstruktur, gesellschaftliche Folgen

    Donnerstag, 22. Januar
    Karin Fischer (Johannes Kepler Universität Linz):
    Verschmutzungsketten oder: Ökologische Ungleichheiten entlang globaler Warenketten

    Donnerstag, 5. Februar
    Fabian Pflügler, Anna Mehlis und Stephan Humbert (Friedrich-Schiller-Universität Jena):
    Wasserstoff-Wirtschaft in Thüringen: Globale Hemmnisse, nationale Potenziale und regionale Handlungsempfehlungen 

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    Forschungskolloquium im Sommersemester 2025 (unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schmalz): EIGENTUM, TRANSFORMATION, KONFLIKT 

    Zeit: Donnerstag 18:00 – 20:00 Uhr
    Ort: Carl-Zeiss-Straße 3, Seminarraum 274
    und/oder online: https://uni-jena-de.zoom-x.de/j/62908097997Externer Link,Externer LinkMeeting-ID: 629 0809 7997, Kenncode: 040425

    Zur MailinglisteExterner Link

    Programmflyer als pdfpdf, 140 kb


    PROGRAMM

    24.04.2025
    Was ist Arbeitgebermacht?
    Stefan Schmalz (FSU Jena)/ Felix Syrovatka (iaw, Universität Bremen)

    08.05.2025 - Online Veranstaltung des SFB 294!
    Big Tech, Small Democracy. On Property and Power
    Adrian Daub (Standford University)

    22.05.2025
    The Making of New Technical Workers. Production, Skills, and Power in China’s Automated Factories
    Hui Xu (FSU Jena)

    05.06.2025
    Eigentumarrangements in Paarhaushalten. Eineexplorative Typologie
    Robin Saalfeld (FSU Jena)/ Sylka Scholz (FSU Jena)

    19.06.2025
    Im Minus-Bereich: Reinigungskräfte und ihr Kampf um Würde 
    Jana Costas (Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder))

    26.06.2025
    Die Rolle von Wirtschaftspolitik und Akteurskonstellationen bei der Transformationdes Autosektors: Brasilien und Indien im Vergleich
    Christina Teipen (HWR Berlin)

    10.07.2025 - Online Veranstaltung!
    Stoffwechselpolitik. Arbeit, Natur und die Zukunft des Planeten 
    Simon Schaupp (TU Berlin) diskutiert mit Klaus Dörre (Universität Kassel)


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    RÜCKBLICK VERANSTALTUNGEN DES ARBEITSBEREICHS UNTER PROF. KLAUS DÖRRE

    Forschungskolloquium

    Am 05.02.2025 fand die letzte Sitzung des Forschungskolloquiums des AB Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie unter der Leitung von Prof. Klaus Dörre statt. Wir danken allen Gästen, die im Laufe der letzten 20 Jahre die wissenschaftliche Diskussion am Arbeitsbereich mit ihren Impulsen bereichert haben!

    Diskussionsveranstaltung "Thüringens Zukunft - Zukunft der Demokratie"

    mit Bodo Ramelow, geschäftsführender Ministerpräsident Thüringen
    Dienstag, 15.10.2024, 18 Uhr, Hörsaal 4, CZS 3

    Nach dem Wahlsieg der AfD richten sich alle Augen auf Thüringen. Wird eine Regierungsbildung unter Ausschluss der AfD gelingen? Wie ist es zum Wahlsieg der AfD gekommen? Warum hat die rot-rot-grüne Landesregierung eine krachende Wahlniederlage erlitten? Was bedeutet das Ergebnis der Thüringer Landtagswahl für Thüringens Zukunft und die Zukunft der Demokratie? Wie geht es weiter mit der Linkspartei? Diese und andere Fragen sollen in einer Sondersitzung des Forschungskolloquium mit dem geschäftsführenden Ministerpräsidenten Thüringens, Bodo Ramelow, diskutiert werden. Alle Interessierten können sowohl in Präsenz als auch online teilnehmen.

    Flyer 15.10.2024 Thüringens Zukunft—Zukunft der Demokratiepdf, 138 kb

    Das Video der Veranstaltung können Sie hierExterner Link bis 15.01.2025 herunterladen.

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    Regionaler Bürgerdialog Landkreis Saalfeld/Rudolstadt: Stahl, Wirtschaft, Wasserstoff – Wie gelingt der Umbau der Industrie in unserer Region?

    Das Team h2well Markthub des Arbeitsbereichs für Arbeits,- Industrie und Wirtschaftssoziologie organisierte gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und Nucleus Jena einen regionalen Bürgerdialog im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit dem Titel „Stahl, Wirtschaft, Wasserstoff – Wie gelingt der Umbau der Industrie in unserer Region?“. Die Veranstaltung fand am Montag, den 12. August 2024 von 17:00 - 21:00Uhr im Löwensaal in Rudolstadt statt. Ziel des Dialogs war über die zukünftige Entwicklung der Industrie in der Region in Austausch zu treten, insbesondere unter dem Aspekt der Nutzung von Wasserstofftechnologien.

    Zu Beginn wurden von unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter Fabian Pflügler unter dem Titel „Grüner Wasserstoff für den Umbau der Industrie? - Chancen, Herausforderungen und Entwicklungsszenarien für Thüringen" Ergebnisse des Forschungsprojektes h2well Markthub vorgestellt. Dies beinhaltete eine Analyse der aktuellen industriepolitischen Herausforderungen im Spannungsfeld von Klimawandel, Beschäftigungssicherung und internationalem Wettbewerb. Im Anschluss daran folgte eine Podiumsdiskussion, bei der Alexander Stier (Prokurist/ Stahlwerk Thüringen), Thomas Franz (Betriebsratsvorsitzender/ Stahlwerk Thüringen), Prof. Dr. Klaus Dörre (Soziologe/ Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Prof. Dr. Dieter Sell (Thüringer Energie- und GreenTech- Agentur) kurze Einschätzungen zum Thema abgaben und anschließend mit dem Publikum über die Herausforderungen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt im Transformationsprozess diskutierten.

    Der Fokus der Veranstaltung lag insbesondere auf einem interaktiven Austausch mit dem eingeladenen Publikum. Vor allem während der Pause, in der es eine Versorgung mit Getränken und Speisen gab, wurde in ungezwungener Runde weiterdiskutiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde der Austausch über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Saalfeld-Rudolstadt noch einmal vertieft. Eine gemeinsame Diskussion des Publikums mit Thomas Christel (Referent/ IHK Ostthüringen zu Gera), Wolfgang Lemb (Vorstand/ IG Metall), Prof. Dr. Mark Jentsch (Ingenieur/ Bauhaus-Universität Weimar) und Erik Bachmann (Vorstand/ SaaleWirtschaft e.V.) nahm Anregungen, Kritik und Lösungsansätze in den Fokus. Die gesammelten Beiträge wurden dokumentiert und so aufbereitet, dass sie für zukünftige politische Entscheidungsprozesse zur Verfügung stehen.

    Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete im MDR Thüringen Journal am Dienstag, den 13.08.24, über die Veranstaltung und das Stahlwerk Thüringen (SWT) auf dem Weg zur Klimaneutralität mit Wasserstoff: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-848906.htmlExterner Link

    Zum Posterpdf, 2 mb
    Zum Flyerpdf, 3 mb

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    Abschiedsvorlesung "What’s Left?“ von Prof. Dr. Klaus Dörre

    mit anschließendem Sektempfang

    Datum: Donnerstag, 27. Juni 2024
    Uhrzeit: Ankunft ab 16:30 Uhr | Beginn der Vorlesung 17:00 Uhr
    Ort: Aula des Universitätshauptgebäudes | Fürstengraben 1 | 07743 Jena

    WHAT’S LEFT? fragten sich Intellektuelle zu Beginn der 1990er Jahre. Die damals wahrscheinliche Prognose, der Linken drohe ein Marsch in die Bedeutungslosigkeit, wurde während der Folgejahre praktisch widerlegt. Er beginne zu glauben, dass die Linke recht habe, notierte Frank Schirrmacher, die globale Finanz- und die Euro-Krise vor Augen, zu Beginn der 2010er Jahre in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mittlerweile hat sich das Blatt erneut gewendet. Die politische Linke befindet sich im freien Fall. Selbst Liberale und Konservative sorgen sich um ihre potentiellen Gegner, denn ohne eine handlungsfähige Linke werden auch die eigenen politischen Konturen unscharf. Weil die Krise aller linken Strömungen eine existentielle ist, müssen Grundfragen neu beantwortet werden: Was ist links? Kann es eine Linke für das 21. Jahrhundert geben? Wer ist diese Linke, was kann sie erreichen? Mit diesen Fragen befasst sich die Abschiedsvorlesung des Soziologen Klaus Dörre, der seine zwanzigjährige Lehr- und Forschungstätigkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beendet. Ohne Mut zu konkreter Utopie, so seine in Anlehnung an den italienischen Intellektuellen Norberto Bobbio formulierte These, kann die Linke nicht links sein, denn sie wäre von der Rechten nicht zu unterscheiden. Sobald sie Macht ausübt, muss die Linke jedoch erkennen, dass ihr utopisches Projekt niemals realisierbar ist. Sofern sie diesen Widerspruch produktiv bewältigt, wird eine Linke für das 21. Jahrhundert neu entstehen.

    Die Abschiedsvorlesung können Sie sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache anschauen:

    https://youtu.be/psLKojTdYa4Externer Link(deutsche Version)

    https://youtu.be/TQBWVlth68sExterner Link (englische Version)

    Zum Posterpdf, 516 kb
    Zum Flyerpdf, 596 kb

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    Internationales Symposium „Klima, Märkte, Gerechtigkeit – wie der Umbau der Wirtschaft gelingen kann“

    Unter dem Titel „Klima, Märkte, Gerechtigkeit – wie der Umbau der Wirtschaft gelingen kann“ richtete der Arbeitsbereich Arbeits-, Industrie und Wirtschaftssoziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 15.12.23 ein internationales Symposium aus. Im Vordergrund stand die Frage, wie eine Transformation der Wirtschaft auf ökologischer und sozialer Ebene zugleich gelingend gestaltet werden kann. Die Klimaneutralitätsziele bis 2045 sind nur durch einen tiefgreifenden ökologischen Umbau der Wirtschaft erreichbar. Mit Impulsvorträgen, Workshops und einer abschließenden Podiumsdiskussion bot das internationale Symposium eine vergleichende Analyse ausgewählter Transformationsfälle besonders betroffener Branchen in der Automobilindustrie, aber auch darüber hinaus im Mobilitäts-, Logistik-, Industrie- und Energiesektor. Unter Berücksichtigung regionaler und betrieblicher Besonderheiten wurden vielversprechende Ansätze von Belegschaften und ihren gewerkschaftlichen Interessensvertretungen in Transformationskonflikten diskutiert.

    Die Impulsvorträge und die Abschlussdiskussion wurden aufgezeichnet und können hier angesehen werden: Internationales Symposium – Digitale Bibliothek Thüringen (db-thueringen.de)Externer Link

    „Zur Dynamik von Transformationskonflikten“Externer Link und den Besonderheiten der Jenaer Transformationsforschung, die den Blick „nach unten“ u.a. auf Perspektiven von Beschäftigten und Klimaaktivist:innen richtet, leitete Prof. Klaus Dörre ein. In der Transformation entzünden sich entlang der ökologischen Achse und der Klassenachse Konflikte, die z.B. durch eine Auf- und Abwertung von Lebensstilen, betriebliche Eigentumsverhältnisse und Entscheidungsmacht über Geschäftsmodelle sowie Verteilungsfragen der Transformationskosten bestimmt wird.

    Francesca Gabbriellini von der Universität Bologna und ehem. Mitglied der GKN Reindustrialization Group stellte in ihrem englischen Vortrag „Lost in Transition: GKN Workers‘ Struggle and Italy’s Auto Crisis“Externer Link einen besonderen Transformationsfall der Autofabrik GKN Florenz (Italien) vor. 2021/2022 mit plötzlichen Entlassungen und der Schließung des Werkes konfrontiert, besetzten Arbeiter:innen die Fabrik und treiben seitdem eine ökologische Konversion der Produktion in Eigenregie voran. Für das Gelingen solcher Projekte sind die Unterstützung durch öffentliche Institutionen, die Stärkung von Bottom-up-Prozessen und strategische Allianzen mit sozialen Bewegungen und regionalen Akteuren wesentlich.

    Prof. Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und Honorarprofessor am Institut für Soziologie rundete den Vormittag mit einem Vortrag „zur Transformation der industriellen Wertschöpfungsbasis im deutschen Kapitalismus. Arenen, Konflikte, Perspektiven“Externer Link ab. Der deutsche Industriesektor und die Gewerkschaften reagieren schwerfällig auf die fundamentale Krise der Ökonomie auf fossiler Basis. Eine sozial-ökologische Transformation muss über eine marktdominierte Modernisierung der Ökonomie – d.h. vorherrschende Wettbewerbsregime, fossile Energiebasis, Wachstumsimperativ und bestehende Ungleichverteilung von Ressourcen und Wohlstand – hinausgehen und auf vier Ebenen ansetzen: Auf transnationaler, nationaler, regionaler und betrieblicher Ebene. Für Gewerkschaften ist dabei entscheidend, wie neue Kooperationen in der Region oder im Betrieb, aussehen können.

    Ein breit besetztes Podium – mit Christiane Benner (Vorsitzende IG Metall), Franziska Heinisch (Organizerin, Publizistin) und Bernd Lösche (Betriebsrat Opel Eisenach), moderiert von Ines Schwerdtner, diskutierte abschließend „wie der Umbau der Wirtschaft gelingen kann“Externer Link und lotete Herausforderungen, Strategien und Allianzen für eine gelingende Transformation aus.

    Im Rahmen des Symposiums fanden zudem parallele Workshops statt, die u.a. die Rolle von Wasserstoff für den ökologischen UmbauExterner Link, die Zukunft des Logistiksektors, den Strukturwandel der Autoindustrie sowie mögliche Verbindungen von Arbeitskämpfen und Klimaschutz thematisierten (nicht aufgezeichnet).

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    KONFERENZ "Fachkräftegewinnung für die sozial-ökologische Transformation in der Energiekrise: Herausforderungen und mögliche Wege für Thüringen"

    23. März 2023 | 09-18 Uhr | Rosensäle, Fürstengraben 27 | Friedrich-Schiller-Universität JENA

    Fachkräftemangel ist inzwischen in aller Munde. Laut BiBB konnten im Jahr 2022 wieder 68.900 Ausbildungsplätze in Deutschland nicht besetzt werden – das dritte Jahr in Folge eine Rekordzahl. In Thüringen ist das Stellenangebot größer als die Nachfrage: Jedes zweite Thüringer Unternehmen verfüge über offene Stellen, so ein Ergebnis der Herbstumfrage der Thüringer Industrie- und Handelskammern. Diese Situation ist mit Blick auf die sozialökologischen Transformationsprozesse, wie die Energiewende, die vor allem Branchen wie die Autoindustrie betreffen, besonders gravierend. Hinzu kommt eine fundamentale Energie- und Materialkrise, die den Thüringer Betrieben zusätzlich anlastet.

    Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Konferenz mit folgenden Fragen: Welche Strategien zur Fachkräftegewinnung (betrieblich und institutionell) gibt es und wie sind diese auf den Thüringer Kontext anwendbar? Wie lassen sich diese in die betriebliche Alltagspraxis integrieren? Wie können die Potentiale von Bestandspersonal durch strategische Weiterbildung genutzt werden? Und letztendlich: Wie lassen sich lokal ansässige Menschen ohne Job und internationale Arbeitskräfte (inkl. Geflüchtete) in den Arbeitsmarkt integrieren, um Fachkräftelücken zu schließen?

    Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Expertise mit den konkreten Erfahrungen aus der Praxis und soll einen praxisorientierten Austausch zu Themen wie ressourcenschonende Möglichkeiten der Strategieentwicklung oder Methoden der Fachkräfteakquise ermöglichen. Außerdem soll die Veranstaltung betriebliche Akteure mit gesellschaftlichen Schlüsselakteuren aus öffentlichen Institutionen, Politik, Gewerkschaften, Verbänden und Bildungsträgern zusammenbringen.

    Ziel ist neben dem Erfahrungsaustausch die Entwicklung konkreter Lösungsansätze, die mit Unterstützung aus den laufenden Forschungsprojekten auch nach der Veranstaltung fortgesetzt werden kann: Möchten Sie diese Fragestellungen für Ihr Unternehmen vertiefen? Dann werden Sie Praxispartner und profitieren von einem unserer Pilotprojekte. Die Konferenz verfolgt einen Wissenschaft-trifft-Praxis-Ansatz, d.h. es geht darum, wissenschaftliche Expertise für Akteure aus Unternehmen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite) und Politik zugänglich zu machen, mit praktischer Expertise zu verknüpfen und in eine praxis- und lösungsorientierte Debatte zu überführen. Nach Expertenvorträgen/Key Notes (aus Wissenschaft und Praxis) folgen parallele thematische Workshops mit Praktiker*innen (Betriebe, Politik und Bildungsakteure), u.a. gezielten Weiterbildungsansätzen, zum Hoffnungsträger Wasserstoff und interkulturellen Kompetenzen. Die Veranstaltung schließt mit einem prominent besetzten Abschlusspodium.

    Hier finden Sie die Einladungpdf, 567 kb und das Programmpdf, 274 kb

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    Workshop:

    Die Transformation der Automobil(zuliefer)industrie: Regionale Perspektiven auf neue Herausforderungen für Arbeit(sprozesse) und Qualifizierung

    14. September 2022 | 13-17 Uhr | Carl-Zeiß-Straße 3 | HS 9 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Zum Flyerpdf, 399 kb

    Ziel des Workshops ist es, einen Erfahrungsaustausch zwischen betroffenen Akteuren (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite) aus Thüringen und anderen Automobilregionen Deutschlands herzustellen. Im Workshop sollen gemeinsam das aktuelle Transformationsgeschehen in der Autozulieferindustrie und seine Effekte für betriebliche Prozesse und Arbeit beleuchtet sowie Chancen und Risiken sichtbar gemacht und diskutiert werden. Der Blick wird dabei auch auf die Fachkräfteproblematik und die aktuelle Material- und Energiekrise gerichtet sein.

    Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Um die Teilnehmerzahl im Blick zu haben, bitten wir um Anmeldung per E-Mail bis um 02.09.22 unter: thomas.rehfeldt@uni-jena.de

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    WORKSHOP: CAPITALISM AND AUTHORITARIANISM: PERCEPTIONS FROM EUROPE AND LATIN AMERICA – PART 1

    18. Juli 2022, 14-18 Uhr | Auditorium „Zur Rosen“, Johannisstr. 13, Jena
    Stream: https://uni-jena-de.zoom.us/j/66600537405Externer Link | Kenncode: 988017

    Zum Flyerpdf, 497 kb

    The idea of the event is to bring together European and Latin American researchers to discuss the global phenomenon of authoritarianism today, seeking its roots in the profound material, moral and symbolic transformations of capitalism in recent decades. In this way, the comparison between empirical experiences from different countries and continents, as well as the theoretical articulation based on them, can offer a broad interpretative framework for this problem of such urgency in today's world.

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    Konferenz "Sozialismus. Geburt und Aufschwung – Widersprüche und Perspektiven"

    Mit Frank Deppe, Michael Brie, Janine Wissler, Ines Schwerdtner

    15. Juli 2022, 13-17 Uhr | Großer Rosensaal (Fürstengraben 27) Jena

    „Drei Jahrzehnte nach dem Triumpf des Kapitalismus und Liberalismus wird im öffentlichen Diskurs wieder intensiv über Sozialismus diskutiert – als `Rote Gefahr` auf der einen, als politisches Projekt zur Überwindung der Krisen und der sozialen Ungleichheit im globalen Finanzmarkt-Kapitalismus auf der anderen Seite.“ Mit diesen Worten leitet Frank Deppe, einer der führenden Marxisten unserer Zeit, sein Buch „Sozialismus. Geburt und Aufschwung – Widersprüche und Niedergang – Perspektiven. Hamburg 2021“ ein. Die neue Blockkonfrontation, den Ukraine-Krieg und die aktuelle Krise der deutschen Linken vor Augen, stellt Frank Deppe die Hauptthesen seines Buchs im Rahmen einer kleinen Konferenz zur Diskussion.

    Hat der Sozialismus im 21. Jahrhundert eine Zukunft? Hält er Lösungen für die drängenden Gegenwartsprobleme bereit? Welche sozialen Kräfte könnten neue sozialistische Projekte tragen? Gibt es Ansätze für erfolgreiche sozialistische Politik? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Jenaer Tagung zum „Sozialismus im 21. Jahrhundert“. Die Veranstaltung findet zu Ehren von Frank Deppe statt, der im vergangenen Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. Es sprechen und diskutieren: Frank Deppe, Michael Brie, Janine Wissler, Ines Schwerdtner und viele andere. Bodo Ramelow würdigt den Marburger Politikwissenschaftler in einer Grußbotschaft.

    Eingeladen sind alle, die sich für Sozialismus im 21. Jahrhundert interessieren und darüber diskutieren möchten. Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt des Bereichs „Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie“ und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gastgeber ist Klaus Dörre (FSU Jena).

    Downloads: Flyer zu Konferenzpdf, 37 kb | Plakat zur Konferenzpdf, 34 kb

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    Konferenz "Gewerkschaften und Machtressourcen in der großen Transformation. Bilanz und Ausblick"

    Wann: 29./30. April 2022
    Wo: Uni Jena

    Alle Infos finden Sie auf der Website der KonferenzExterner Link.

    Moderne kapitalistische Gesellschaften befinden sich am Beginn einer großen Transformation. Soziale und ökologische Nachhaltigkeitsziele verlangen nach einem tiefgreifenden Wandel der vorherrschenden Produktions- und Lebensweisen. Damit verbunden sind zahlreiche Macht- und Interessenskonflikte, in denen auch die Gewerkschaften ihre Rolle neu bestimmen müssen. Daraus resultierende Anforderungen sind Gegenstand einer zweitägigen Konferenz, die gemeinsam vom Bereich Arbeitssoziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) veranstaltet wird.

    Wie gelingt es den Gewerkschaften, ihre traditionellen Aufgaben mit den neuen Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformation zu verbinden? In welcher Weise müssen Gewerkschaften ihre Politik und auch sich selbst verändern, um auch in Zukunft als starke soziale Akteure in der Lage zu sein, die vielschichtige Transformation im Interesse der abhängig Beschäftigten zu gestalten? Welche Erkenntnisse hat wissenschaftliche Expertise zu bieten? Und wie kann eine Kooperation aussehen, an der Wissenschaft und Praxis gleichermaßen partizipieren?

    Einen Zugang zur wissenschaftlichen Bearbeitung dieser Fragen bietet der in Jena entwickelte Machtressourcenansatz. 15 Jahre nach den ersten Veröffentlichungen ist es an der Zeit für eine erste Bilanz. Erforscht wurden Organizing-Projekte, kampagnenförmige Tarifrunden, neue Formen direkter Beschäftigtenpartizipation sowie viele andere Versuche, gewerkschaftliche Organisationsmacht zu stärken. Ziel der Konferenz ist es, Forschungsergebnisse vorzustellen, aber auch Leerstellen des Machtressourcenansatzes zu benennen. Geklärt werden soll, ob eine auf die aktuellen Herausforderungen zugeschnittene Reformulierung und Erweiterung des Machtressourcenansatzes geboten ist. Angesichts einer epochalen ökonomisch-ökologischen Zangenkrise muss geprüft werden, ob das Konzept viel deutlicher Machtressourcen jenseits von Lohn- und Erwerbsarbeit einbeziehen sollte. Neue Allianzen, wie Bündnisse von Klimabewegungen und Gewerkschaften, werden ebenso Thema sein, wie die internationale Frauenstreikbewegung, Arbeitskonflikte im Reproduktionssektor oder der sozial-ökologische Umbau wichtiger Branchen, wie etwa der Auto- und Zulieferindustrie.

    Die Konferenz fragt nach den Perspektiven einer Forschung, die Gewerkschaften dabei unterstützt, auch in schwierigen Zeiten Möglichkeiten zu einer strategischen Wahl auszuloten. Es geht um die Zukunft von Gewerkschaften und organisierten Arbeitsbeziehungen inmitten einer großen gesellschaftlichen Transformation.

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    Konferenz "Great Transformation: Die Zukunft moderner Gesellschaften"

    Abschlusskonferenz der DFG-Kollegforscher_innengruppe "Postwachstumsgesellschaften" und 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Wann: 23.- 27. September 2019
    Wo: Uni Jena

    Alle Infos unter: https://www.great-transformation.uni-jena.de/

  • Meldungen

    Start der NFG 030 "Neue Akteure in der Automobilindustrie. Betriebliche Arbeitsbeziehungen bei transnationalen Batterie- und Elektroautoherstellern in Deutschland"

    Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Schmalz
    Stipendiatinnen: Sabrina Stangl und Sophie Steidel
    Förderung:
     Hans-Böckler-Stiftung
    Laufzeit: Beginn 01.10.2025

    Die deutsche Automobilindustrie durchläuft einen Wandel. Sie muss ihre Produktion bis 2035 auf elektrische Antriebsstränge umstellen, um die Klimaziele der EU-Kommission zu erreichen. Dabei gerät die Branche gleichzeitig durch neue Wettbewerber aus Ostasien (insbesondere aus China) und den USA unter Druck. Die Arbeitsbeziehungen in Unternehmen wie Tesla, Gotion High Tech oder CATL wurden jedoch bisher kaum erforscht. An dieser Forschungslücke setzt die NFG030 an. Es wird untersucht, welche Produktionsregime und Arbeitsbeziehungen bei den End- und Batterieherstellern und ihren Zulieferern in der Wertschöpfungskette bestehen, wie sie sich im Kontext des deutschen Modells industrieller Beziehungen äußern und welche Herausforderungen sich für die betriebliche Mitbestimmung ergeben. Es werden Problemfelder wie Aushandlungsprozesse zwischen Investoren, Management und Betriebsräten bei Übernahmen, die Etablierung einer kollektiven Interessenvertretung bei Neuinvestitionen und Kriterien „guter Arbeit“ bei der staatlichen Förderung von Neuansiedlungen durch drei Dissertationen untersucht. Die Zielsetzungen der NFG030 umfassen ein Mapping der betrieblichen Arbeitsbeziehungen der transnationalen Batterie- und Elektroautohersteller und eine Bestandsaufnahme der Einbindung ihrer deutschen Standorte in die internationale Arbeitsteilung.

    Weitere Nachwuchsforschungsgruppen und Promotionskollegs der Hans-Böckler-Stiftung finden Sie hierExterner Link.



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    Meldungen von Prof. Dr. Klaus Dörre (Professor im Ruhestand)

    Zweiter Besuch im Stahlwerk

    Nach dem Besuch von wissenschaftlichen Assistent:innen und Mitarbeitenden des Arbeitsbereichs im Rahmen des Forschungsprojekts H2Well im Februar 2023, knüpft fast genau ein Jahr später ein zweiter Besuch in Unterwellenborn im Stahlwerk Thüringen an. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu Ursachen und Folgen der Klimakrise mit dem Schwerpunkt des konflikthaften Verhältnisses zwischen Arbeit, Kapital und Natur in kapitalistischen Gesellschaften von Anna Mehlis und Fabian Pflügler, hatten dieses Jahr auch Studierende des Bachelors Soziologie die Möglichkeit an einer Führung durch das Stahlwerk teilzunehmen. Die Maschinen direkt vor Augen, erklärten die Betriebsräte Sascha Goschütz, Steffen Schwachula und Matthias Reich die einzelnen Produktionsschritte und sprachen mit den Studierenden über die Dekarbonisierung des Stahlwerks und die damit verbundenen Herausforderungen einer sozial und ökologisch nachhaltigen Transformation. Für diesen eindrucksvollen Besuch sind wir den drei Betriebsräten sehr dankbar und freuen uns darauf, diesen produktiven und interessanten Austausch auch in Zukunft fortzusetzen.
    (zum Gruppenfotojpg, 764 kb)

    Neuer Artikel im Berliner Journal für Soziologie

    Sie können den Artikel kostenlos auf der Seite des Berliner Journals für Soziologie herunterladen:

    Dörre, Klaus/ Liebig, Steffen/ Lucht, Kim/ Sittel, Johanna (2023): Klasse gegen Klima? Transformationskonflikte in der AutoindustrieExterner Link. In: Berliner Journal für Soziologie, https://doi.org/10.1007/s11609-023-00514-zExterner Link .

    Grün und dezentral – Regionalkonferenz diskutiert Wasserstoffwirtschaft in Thüringen

    Am 22. Februar 2023 fand in Weimar die Regionalkonferenz "Dezentrale Wasserstoffwirtschaft in Thüringen: Wie kann der Markthochlauf gelingen?" statt, die durch Mitarbeitende des Arbeitsbereichs für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der FSU Jena mitorganisiert wurde. Die Konferenz brachte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammen, um das Potenzial einer grünen und dezentralen Wasserstoffwirtschaft in der Region zu diskutieren und einen Blick in die Zukunft des Wasserstoffmarktes zu werfen. Gemeinsam mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern der Friedrich-Schiller-Universität Jena, SolarInput e.V. sowie der Professur Verkehrssystemplanung an der Bauhaus-Universität Weimar diskutierten rund 70 Teilnehmende über die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff in den Bereichen Elektrizität, Mobilität, Wärme-, Gebäude- und Siedlungswasserwirtschaft.

    Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Uwe Plack-Wiedenbeck, Professur Verkehrssystemplanung an der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität Weimar sowie von Frau Dr. Katja Böhler, der Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. Darauf folgten Impulsvorträge, in denen Valerie Ziemsky von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), Norma Kemper von GP JOULE und Konrad Uebel vom Freiberg Institut ihre Sichtweisen auf den dezentralen Ansatz und den Markthochlauf darlegten. Anschließend fand eine Diskussionsrunde mit den Rednerinnen und Rednern der Impulse statt.

    Nach einer gemeinsamen Mittagspause boten die Teilprojekte des h2well Bündnisses einen Einblick in ihre Forschungen. Der SolarInput e.V., die Bauhaus-Universität Weimar und die Friedrich-Schiller-Universität Jena stellten ihre Zwischenergebnisse mit Blick auf „Technologie und Markt“, „Mobilität und Logistik“ sowie auf die „gesellschaftliche Akzeptanz von Wasserstofftechnologien“ vor. In drei parallelen Workshops am Nachmittag diskutierten die Teilnehmenden verschiedene Fragen rund um den Markthochlauf von Wasserstofftechnologien: Neben einer vertieften Auseinandersetzung mit dem dezentralen und zentralen Ansatz wurde die Frage nach dem Wasserstoffmarkt der Zukunft gestellt sowie Probleme und Lösungsansätze rund um das Thema Fachkräfte und Qualifizierung in der Wasserstoffwirtschaft erörtert.

    Wir danken allen Teilnehmenden für ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Konferenz.

    Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier: https://www.soziologie.uni-jena.de/arbeitsbereiche/arbeits-industrie-und-wirtschaftssoziologie/forschungExterner Link

    Erster Besuch im Stahlwerk 

    Im Rahmen des Forschungsprojekt h2well, das von Anna Mehlis und Fabian Pflügler betreut wird, führt der Arbeitsbereich für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie gerade Befragungen beim Stahlwerk in Unterwellenborn durch. Ziel des Forschungsprojektes ist es fördernde und hemmende Faktoren beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Thüringen zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang hatten wir Anfang Februar die einmalige Möglichkeit von den beiden Betriebsräten Sascha Goschütz und Thomas Franz durch das Stahlwerk geführt zu werden. Alle zusammen sind wir den beiden Betriebsräten sehr dankbar für diese beeindruckende und spannende Führung. Das Werk und die atemberaubende Technik hat die Augen Aller zum Leuchten gebracht und die Begeisterung für diese Industrie weiter befeuert. 

    Gastprofessur Esteban Torres im Wintersemester 2022/23

    Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass Prof. Esteban Torres, der an der Universidad Nacional de Córdoba (UNC), dem Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas (CONICET) und dem Consejo Latinoamericano de Ciencias Sociales (CLACSO) in Argentinien tätig ist, vom Oktober 2022 bis Februar 2023 eine Gastprofessur am Institut für Soziologie, Arbeitsbereich „Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena wahrnehmen wird.

    Der Aufenthalt von Prof. Torres wird vom DAAD-Programm „Förderung ausländischer Gastdozenten zu Lehrtätigkeiten an deutschen Hochschulen“ finanziert und seitens der FSU unterstützt.

    Der Gastaufenthalt von Prof. Torres ist für das Institut für Soziologie aus zwei wichtigen Gründen von ausgesprochen großem Interesse: zum einen wegen der thematischen Nähe der Forschungsschwerpunkte von Prof. Torres zu denen des IfS, zum anderen aufgrund der herausragenden internationalen Vernetzung unseres Gastes. Der Aufenthalt in Jena bietet Gelegenheit, die forschungsstrategisch und institutionell höchst bedeutsame Zusammenarbeit mit der UNC und CLACSO zu vertiefen. Die Kooperation vor Ort ermöglicht es, weitere Fortschritte bei Forschungskooperationen, dem Austausch von Studierenden und wissenschaftlichen Nachwuchs sowie der Zusammenarbeit mit der UNC und CLACSO zu erzielen. Die Präsenz von Prof. Torres wird die Internationalisierung des IfS und damit der Friedrich-Schiller-Universität stärken. Das gilt insbesondere für die Lehre und deren Lateinamerikabezug.

    Aktivitäten von Prof. Esteban Torres in Jena, u.a.:

    •  Drei englischsprachige Seminare für Studierende der Fächer Soziologie und Gesellschaftstheorie zu den Themen:
    1. „World Society and the Core-periphery Relationship: Revisiting a Historical Dualism“,
    2. „Reconceptualising Power in World Society: Transnational Capitalist Class, Global Power Elite and Elite Field“ und
    3. „World Social Justice: Towards a New Normative Constellation“
    •  Ein internationaler Workshop mit dem (Arbeits-)Titel „The New Common Challenges of World Sociology”
    •  Austausch Promovierende: Treffen zwischen dem "Graduiertenseminar" (FSU Jena, AB AIW) und dem Programm "Cambio Social Mundial" (CIECS, UNC-CONICET)

    Siehe hier die Ankündigung der Gastprofessur in Deutschpdf, 474 kb und in Englischpdf, 474 kb.

    Neues Buch: Die Utopie des Sozialismus

    Dörre, Klaus (2021): Die Utopie des Sozialismus. Kompass für eine NachhaltigkeitsrevolutionExterner Link. MSB Matthes & Seitz Berlin.

    Thüringer Forschungspreis 2021

    Klaus Dörre, Hartmut Rosa und Stephan Lessenich erhalten den Thüringer Forschungspreis 2021 in der Kategorie "Grundlagenforschung"

    Die virtuelle Preisverleihung durch den Thüringer Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee ist hier zu finden: www.thueringer-forschungspreis.deExterner Link und www.facebook.com/tmwwdgExterner Link.

    Zur Pressemitteilung der FSU geht es hierExterner Link.

    Die Preisträger spendeten das Preisgeld an die FSU Jena, die mit dem Geld herausragende Abschlussarbeiten und studentische Forschungsprojekte zum Thema Rechtsradikalismus prämiert und fördert. Zu den Pressemitteilungen, siehe:

    Pressemitteilung der FSU:
    Für die demokratische Kultur: Wissenschaftler der Universität Jena stiften Preis zur Erforschung von RechtsradikalismusExterner Link

    Süddeutsche Zeitung:
    Uni Jena: Preisgeld für Forschung zu Rechtsradikalismus
    Beitrag mit Klaus Dörre, Hartmut Rosa, Stephan LessenichExterner Link

    Neu beim Berliner Journal für Soziologie

    Seit Kurzem ist das BJS auch bei TwitterExterner Link zu finden und informiert via Newsletter zu den neuesten Veröffentlichung. Sie können sich hierExterner Link zu dem Newsletter anmelden!

    Die KD-Radioshow!

    Alle vier Wochen wird im Radio OKJ die KD-Radioshow ausgestrahlt.

    Die Live-Sendung läuft immer Dienstag von 19-20 Uhr beim Radio OKJ (http://radio-okj.de/Externer Link). 

    Die Termine für 2022 stehen fest:
    08.02, 08.03, 05.04, 03.05, 31.05, 28.06, 26.07, 23.08, 20.09, 18.10, 15.11, 13.12

    Viel Spaß beim Zuhören!

    Neues Buch: In der Warteschlange

    Klaus Dörre (2020): "In der Warteschlange. Arbeiter*innen und die radikale RechteExterner Link. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot.

    Vorstellung von »In der Warteschlange« beim Karl–Renner–Institut im Februar 2021
    In einer »Lunch–LectureExterner Link« des Karl Renner Instituts stellte Klaus Dörre das Buch »In der Warteschlange. Arbeiter*innen und die radikale Rechte« vor. Angelika Striedinger hat einen Bericht zum Vortrag verfasst, den Sie hierExterner Link nachlesen können

    Neues Buch: Abschied von Kohle und Auto?

    Dörre, Klaus/ Holzschuh, Madeleine/ Köster, Jakob/ Sittel, Johanna (Hrsg.) (2020): Abschied von Kohle und Auto? Sozial-ökologische Transformationskonflikte um Energie und MobilitätExterner Link. Frankfurt: Campus

    Broschüre: "Lobeda Fanzine. 72 Stunden Urban Action"

    Die Broschüre "Lobeda Fanzine. 72 Stunden Urban Action" ist erschienen. Diese ist aus einer Kooperation von Jena Kultur und dem Arbeitsbereich Arbeits-, Industrie und Wirtschaftssoziologie hervorgegangen. In der Beschreibung heißt es: „Im Mai 2019 findet die ‚72 Hour Urban Action‘ statt. In diesem Echtzeit-Architektur-Wettbewerb entwerfen und bauen zehn internationale Teams, bestehend aus Lobedaer und Teilnehmern aus aller Welt, in 72 Stunden zehn Projekte im öffentlichen Raum, die das Stadtviertel noch schöner machen sollen” (Internetseite der Stadt Jena). Die Lehrforschung des Arbeitsbereiches begleitete dieses Projekt, um anhand dieses Beispiels die Grenzen und Spielräume selbstorganisierter Stadtpolitik zu evaluieren. 

    Die Broschüre kann hier auf deutschpdf, 4 mb und auf englischpdf, 4 mb heruntergeladen werden.

    Ein im Zuge der Lehrforschung enstandener Beitrag kann hier heruntergeladen werden .

  • Presse, TV, Radio, Podcast

    2026

    27. Februar 2026
    "Die Reden des Werksleiters schallen selbst auf den Toiletten"
    Artikel in DER SPIEGEL mit Beitrag von Stefan SchmalzExterner Link
     

    13. Februar 2026
    "Zurück zu den linken Wurzeln: Gemeinschaft leben, ohne Individualismus abzuwerten"
    Debattenbeitrag in der Freitag von Felix SyrovatkaExterner Link

    2025

    13. Dezember 2025
    "So ergeht es deutschen Firmen unter chinesischer Führung"
    Artikel in der Wirtschaftswoche mit Beitrag von Stefan SchmalzExterner Link

    11. Dezember 2025
    "China wird die USA nicht ersetzen"
    Interview im nd mit Stefan SchmalzExterner Link

    04. Dezember 2025

    "Ist die US-Hegemonie am Ende?" Und was bedeuten die globalen Umbrüche für Deutschland und die EU?
    Podcast Weltunordnung mit Stefan SchmalzExterner Link


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    Hier geht es zur Publizistikliste des Professors in Ruhestand Prof. Dr. Klaus Dörrepdf, 899 kb

  • Aufgezeichnete Vorträge

    Die Webseite befindet sich zurzeit im Umbau. Meldungen zu den Aktivitäten des Arbeitsbereichs unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schmalz folgen.